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	<title>l.strehse &#8211; AGL</title>
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	<title>l.strehse &#8211; AGL</title>
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		<title>Wir sind Mitgesellschafterin der Kommunalen Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH (KNRN)</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/einstieg-bei-der-kommunalen-naehrstoffrueckgewinnung-niedersachsen-gmbh-knrn-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 11:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die landwirtschaftliche Verwertung der Klärschlämme muss allerspätestens Ende 2028 eingestellt werden. Daher sind wir Mitgesellschafterin der Kommunalen Nährstoffrückgewinnung GmbH (KNRN) geworden, um dort zukünftig im Verbund mit vielen niedersächischen Kommunalunternehmen, Städten und Gemeinden gemeinschaftlich die Klärschlämme thermisch zu entsorgen und das lebenswichtige Phosphor zukünftig zu recyceln.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die 1959 in Betrieb gegangene Großkläranlage der <strong>Abwasser, Grün &amp; Lüneburger Service GmbH (AGL)</strong>, ein eigenständiges Tochterunternehmen der Hansestadt Lüneburg, reinigt heute die Abwässer von über 150.000 Bewohner*innen der Hansestadt Lüneburg und aus den an ihr Kanalnetz angeschlossene Nachbargemeinden, sowie Abwässer aus den Industrie- und Gewerbebetrieben in der Region. Dabei entstehen jährlich rund <strong>12.000 t Klärschlamm</strong>, die in der Vergangenheit und auch noch heute in der Landwirtschaft regulär Verwendung finden. <strong>Diese Praxis muss jedoch allerspätestens zu Ende 2028 eingestellt werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund des Erfordernisses ist die bereits in 2017 novellierte <strong>Klärschlammverordnung (AbfKlärV)</strong>, die in ihren Kernpunkten für Kläranlagen der Größenklasse 5, d.h. solche Anlagen die für über 100.000 sogenannte Einwohner*innengleichwerte (EW) ausgelegt sind, eine Pflicht zum Recycling von Phosphor ab 2029 vorsieht. Die AGL betreibt eine solche große Anlage ausgelegt für bis zu 325.000 EW. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phosphor</strong> ist ein essenzieller und nicht erneuerbarer Pflanzennährstoff. Gewonnen wird Dünger hauptsächlich aus Phosphatgesteinen aus Minen in Marokko, China und den USA deren Abbau mit hohen Umweltbelastungen stattfindet und die politische Abhängigkeit der Versorgung ist ein strategischer Nachteil, da Deutschland keine eigenen Lagerstätten hat, d.h. die Landwirtschaft ist vollständig importabhängig. <strong>Der Klärschlamm ist somit eine der größten heimischen Phosphorquellen, so dass sich bilanziell rund 50 % des Bedarfs an Phosphor in der Landwirtschaft aus Klärschlämmen, bzw. dem dort enthaltenen Phosphor, decken ließe. &nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem dürfen Klärschlämme aus größeren Anlagen nicht mehr in der Landwirtschaft Verwendung finden, wenn er nicht zumindest technisch so behandelt wurde das Schadstoffe bis zu einem gewissen Grad auch entfernt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute wird und darf Klärschlamm als Dünger verwendet werden, da er reich an Stickstoff, Kalium und besonders Phosphor ist, sofern er zulässige Grenzwertkonzentrationen an Schadstoffen nicht überschreitet. <strong>Wissenschaftliche Erkenntnisse und Analysen haben aber auch gezeigt, dass sich Schadstoffe im Boden anreichern könnten </strong>die dann wiederum über Pflanzen in die Nahrungskette gelangen könnten. <strong>Daher hat der Gesetzgeber 2017 entsprechend entschieden, dass die Klärschlammausbringung aus größeren Anlagen in der Landwirtschaft einzustellen ist.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„In Lüneburg haben wir keine Großindustrie als Einleitende in unsere Schmutzwasserkanalisation, so dass die Risiken von umweltgefährdenden Einleitungen schon immer als ehr gering einzustufen sind. Die genehmigten Einleitungen aus Industrie- und Gewerbe werden auch entsprechend von den Wasserbehörden in unserem Einzugsgebiet überwacht. Im Rahmen der analytisch eng durch die Überwachungsbehörden und auch in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer und unseren Vertragspartner*innen, den Landwirt*innen wird stets sehr sorgfältig die Ausbringung der Klärschlämme geplant und nach strengen gesetzlichen Vorgaben auch überwacht. Mit den Erfordernissen zur Einstellung der Verwendung der Klärschlämme in der Landwirtschaft endet eine stetige regionale Wertschöpfungskette, in der die Nährstoffe regional in die Böden zurückgeführt wurden und in der Landwirtschaft verlässliche Einnahmen generiert werden konnten. Neue wissenschaftliche Erkenntnissen in Hinblick auf die Entwicklung der Schadstoffbelastungen, unter anderem auch Medikamentenrückstände, Hormone, Mikroplastik und synthetischer Polymere usw. haben nun einmal in der Entscheidung des Gesetzgebers Berücksichtigung gefunden“, so Lars Strehse Geschäftsführer der AGL.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Ansatz der 2017 bereits novellierten Klärschlammverordnung ist es somit die Schadstoffe vom Klärschlamm abzutrennen und Phosphor nutzbar in einem sauberen Kreislauf wieder bereit zu stellen</strong>, so dass er z.B. auch als Dünger oder chemischer Rohstoff Wiederverwendung finden kann und das eben ohne riskante Ausbringung des Klärschlammes auf die Böden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bereits seit 2017 beschäftigt sich die AGL mit dem Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Verwertung der Klärschlämme und hat dazu schon frühzeitig entsprechende Vorbereitungen getroffen und Recherchen betrieben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fazit der ersten Konzeptplanungen, zur langfristigen und verlässlichen Entsorgung der Stoffe im öffentlichen Interesse war, dass die Klärschlämme der thermischen Entsorgung in einer Monoverbrennungsanlage für diese Schlämme entsorgt werden müssen und eine Rückgewinnung des Phosphors aus der Verbrennungsasche erfolgen soll. <strong>Frühzeitig erkannt und bewertet war, dass der Neubau einer eigenen Monoverbrennungsanlage in Lüneburg wirtschaftlich nicht darstellbar und sinnvoll ist,</strong> da die zum wirtschaftlichen Betrieb einer solchen Anlage benötigen Jahresmengen in Nordost-Niedersachsen nicht zu generieren sind. Entschieden wurde bereits das der <strong>Neubau eines größeren Klärschlammzwischenlagers</strong> auf dem Kläranlagenbetrieb notwendig ist, um eine Produktionsmenge von bis rund 2.000 t, die innerhalb von 2 Monaten anfallen, zwischenlagern zu können. Die Bauarbeiten zu einem neuen Klärschlammlager, mit Lagerhalle und Abfertigungssilo für die zukünftige LKW-Verladung der Schlämme sind bereits gestartet. Die Anlagen sollen 2026 in Betrieb gehen. Die AGL investiert dazu rund netto 5 Mio. €. &nbsp;Zudem war frühzeitig die Entscheidung getroffen das eine <strong>Zero-Emission-Transportlogistik</strong> aufgebaut werden soll, so dass die Klärschlämme idealerweise per Bahn, Binnenschiff oder mit emissionsarmen oder emissionsfreien LKW-Transporten aus Lüneburg abtransportiert werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Hafen Lüneburg GmbH, als Betreiberin des Binnenhafens am Elbeseitenkanal, als auch der Lüneburger Industriebahnen (Hafenbahn, Goseburgbahn und Gewerbebahn Melbeck- Embsen) steht der ideale Partner zur Organisation einer Zero-Emission-Transportlogistik in Lüneburg zur Verfügung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lars Strehse, zuständig als Geschäftsführer für die AGL als auch für die Hafen Lüneburg GmbH, hat in 2024, vor allem auch über das Engagement in der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) jetzt die <strong>idealen Partner in Niedersachsen </strong>zur Zusammenarbeit in der zukünftigen Entsorgung der Lüneburger Klärschlämme gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung der Kommunalen Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH (KNRN) vom 21.11.2025 ist die AGL Mitgesellschafterin der KNRN geworden. Die AGL hält 7,14 % der Gesellschaftsanteile.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die KNRN ist ein interkommunaler Verbund von ausschließlich im öffentlichen Eigentum befindlichen Abwasserbetrieben und Kommunen in Niederachsen der grundsätzlich keine kommerziellen Geschäftszwecke verfolgt</strong> und der mit einer eigenständig geplanten und finanzierten <strong>Mono-Klärschlammverbrennungsanlage</strong>, im trimodal (LKW, Bahn und Binnenschiff) erschlossene Binnenhafen <strong>Hildesheim</strong> und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kläranlage der Stadtentwässerung Hildesheim, auch den Bau- und Betrieb der Anlage übernimmt. Zudem wird eine Anlage zur <strong>Klärschlammtrocknung</strong> in <strong>Hameln</strong> etabliert. Die KNRN ist als Gesellschaft bereits seit 2019 gegründet und zählt derzeit 23 Gesellschafter:innen</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Gesellschafter:innen der KNRN sind: Abwasserbetrieb Weserbergland AöR; Stadt Celle; Stadt Göttingen; Stadt Langenhagen; Stadt Peine; Abwasserentsorgung Salzgitter GmbH, Stadt Barsinghausen; Stadtentwässerung Hildesheim AöR; Abwasserverband Matheide; Kreisverband für Wasserwirtschaft; Stadtwerke Holzminden AöR; Stadt Clausthal-Zellerfeld; Abwasserverband Gehle-Holpe; Bad Pyrmont Entsorgung AöR; Gemeinde Lengende, Stadt Sarstedt; Stadt Wunstorf, Stadt Springe, Stadtwerke Sehnde GmbH; Gemeinde Wedemark; Stadt Einbeck, die KNRN selber und die AGL GmbH&#8220;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mono-Klärschlammanlage im Hafen Hildesheim ist ausgelegt und genehmigt für die Verbrennung von jährlich rund 140.000 t an Originalsubstanz und wird zudem Nahwärme in das Wärmenetz der Stadt Hildesheim einspeisen. </strong>Ein überwiegender Teil der Bau- und Lieferleistungen für den Neubau der Anlagen, in Hildesheim und Hameln, mit einem <strong>Investitionsvolumen von rund netto 116 Mio. €</strong> ist bereits beauftragt. Der Hauptauftrag für die Anlagentechnik der Mono-Verbrennungsanlage ist im Juli 2025 und die Bauleistungen im September 2025 vergeben worden. Der &#8222;Erste Spatenstich&#8220; zum Neubau der Anlage erfolgte am 24.09.2025. <strong>Die Anlage soll dann spätestens im Dezember 2027 in den Betrieb gehen.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns darüber das wir jetzt in der kommunalen Familie der Abwasserbetriebe und Kommunen in Niedersachsen ein sinnvolle, im öffentlichen Interesse langfristige und verlässliche Lösung zur Klärschlammentsorgung, mit unser Beteiligung an der KNRN, gefunden haben. Wir haben damit für unseren Betrieb die notwendige langfristige Entsorgungssicherheit geschaffen. Mit unser Beteiligung an der  KNRN gehören wir zur Gruppe der größeren Gesellschafter*innen. Somit können wir, wie auch heute praktiziert den gesamten Prozess der Klärschlammverwendung auch weiterhin aktiv und verantwortlich mit begleiten. Interessant an der Zusammenarbeit ist zudem das die Transportaufwendungen aller Gesellschafter solidarisch getragen werden. Zielsetzung ist es eine nachhaltige, effektive Transportlogistik im Verbund der Gesellschafter*innen zu realisieren. Präferiert wird dazu die Nutzung der Bahn als Verkehrsträger oder das Binnenschiff. Verbrennungsasche der Anlage in Hildesheim soll zudem ebenso möglichst per Binnenschiff oder Bahn zur weiteren Aufbereitung abtransportiert werden. Entsprechende Recherchen und Vorabstimmungen z.B. zur Bahnnutzung sind bereits aufgenommen. Über das technische Verfahren zum Phosphor-Recycling und der Zusammenarbeit mit möglichen Industriepartnern ist in der KNRN noch nicht endgültig entschieden. In der konkreten Diskussion dazu ist wiederum eine landesweite oder sogar länderübergreifende Zusammenarbeit“, so Lars Strehse Geschäftsführer der AGL. &nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="413" height="122" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Logo_KNRN.jpg" alt="" class="wp-image-1628" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Logo_KNRN.jpg 413w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Logo_KNRN-300x89.jpg 300w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.knrn.de/" data-type="link" data-id="https://www.knrn.de/">hier gelangst Du zur Kommunalen Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energie- und Umweltmanagement</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/energie-und-umweltmanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 13:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerinformationen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Zertifizierung des Enerergie- und Umweltmanagementsystems, der regelmäßigen Veröffentlichtung des Umweltberichtes, als auch der Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichtes, gemäß den Vorgaben des Deutschen-Nachhaltigkeits-Kodex werden somit alle gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf eine korrekte und transparente Veröffentlichung unser Umwelt- und Energiebilanz, sowie unserer Zielsetzungen zur Optimierung unserer Prozesse erfüllt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Auflagen die sich aus dem, am 14.11.2023 in Kraft getretenen, <strong>Energieeffizienz-Gesetz (EnEfG)</strong> ergeben sind erfüllt. So war die AGL gemäß § 8, Absatz 1 vom EnEfG verpflichtet ein betriebliches Energie- oder Umweltmanagementsystem zu implementieren. Betroffene Unternehmen mussten ihrer Pflicht innerhalb von 20 Monaten nach Inkrafttreten des EnEfGs nachkommen. Diese Frist endete nach § 8, Absatz 2 des EnEfG dementsprechend am 18.07.2025. Vor diesem Hintergrund hat die AGL ein systematisches Energiemanagement aufgebaut, welches sich an den Vorgaben der <strong>DIN EN ISO 50001</strong> orientiert. In diesem Zuge werden sämtliche Energieverbräuche systematisch erfasst, Energieeffizienzpotentiale identifiziert und Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung verabschiedet und jährlich kontrolliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Audit durch eine unabhängige Prüfungsstelle zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 hat im Juni 2025 stattgefunden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Energiepolitik der AGL</strong> zielt darauf ab, eine nachhaltige, sichere und wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung zu gewährleisten. Dafür hat  sich die AGL verpflichtet das Energiemanagementsystem aufzubauen, umzusetzen und aufrechtzuerhalten, um so mithilfe der Ziele und Energieziele eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz zu erreichen. Die Energieziele und Aktionspläne orientieren sich an den Ergebnissen der energetischen Bewertung. Die AGL hat sich dazu verpflichtet im Sinne des Energiemanagementsystems Informationen und erforderliche Ressourcen zum Erreichen der Ziele und Energieziele bereitzustellen. Geltende rechtliche Anforderungen, im Zusammenhang mit Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch werden eingehalten. Bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen sowie den auslegungsbezogenen<br>Tätigkeiten wird Wert auf das Kriterium der Energieeffizienz gelegt. Es wird eine ständige Verbesserung der energiebezogenen Leistung angestrebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der <strong>Zertifizierung des Enerergie- und Umweltmanagementsystems</strong>, der <strong>regelmäßigen Veröffentlichung</strong> des <strong>Umweltberichtes</strong>, als auch der Veröffentlichung eines <strong>Nachhaltigkeitsberichtes</strong>, gemäß den Vorgaben des Deutschen-Nachhaltigkeits-Kodex, werden somit alle gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf eine <strong>korrekte und transparente Veröffentlichung unser Umwelt- und Energiebilanz</strong>, sowie unserer <strong>Zielsetzungen zur Optimierung unserer Prozesse</strong> erfüllt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Auch wenn die Bundesregierung aktuell eine Reform des Energieeffizienzgesetztes mit dem Ziel plant das Gesetz stärker an EU-Vorgaben auszurichten und gleichzeitig bürokratische Belastungen zu verringern, in dem der Schwellenwert von derzeit 7,5 GWh auf EU-Niveau mit ca. 23,6 GWh erhöht werden soll, so wird zukünftig höchstwahrscheinlich ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 verpflichtend und auch die KARL sieht für uns ab 2028 eine entsprechende Verpflichtung vor. Mit der jetzt erstmals erfolgten Zertifizierung unseres Energiemanagements ist eine hervorragende Basis für unsere Planungen geschaffen, auch wenn die Verpflichtung zur Führung eines Energiemanagementsystems für uns zukünftig doch entfallen sollte bleibt die inhaltliche Arbeit unseres Energiemanagements unverändert.&#8220; Lars Strehse, Geschäftsführer der AGL GmbH</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>zur Bedeutung der Kanalisation &#038; Abwasserreinigung</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/zur-bedeutung-der-kanalisation-abwasserreinigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 11:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://agl-lueneburg.de/?p=1526</guid>

					<description><![CDATA[Der ordentliche Betrieb einer modernen Kanalisation und die Abwasserreinigung sind  das Fundament der öffentlichen Gesundheit. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der ordentliche Betrieb einer modernen <strong>Kanalisation</strong> und die <strong>Abwasserreinigung</strong> sind weit mehr als nur ein technischer Prozess. <strong>Sie sind eine der wirksamsten präventiven Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt</strong>. Sie retten Leben, schützen die Natur und erhalten die Lebensgrundlagen von Flora und Fauna.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Weltgesundheitsorganisation</strong> (WHO) zeigt: Alleine rund 1,4 Millionen Todesfälle pro Jahr weltweit, resultierend nur aus der Tatsache das kein sauberes Wasser zum Händewaschen verfügbar war und offensichtlich mit Keimen und Bakterien belastetes Wasser verwendet wurde, hätten verhindert werden können, wenn <strong>alle Menschen Zugang zu sicherem Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene hätten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.who.int/data/gho/data/themes/topics/water-sanitation-and-hygiene-burden-of-disease">Hier findest Du detaillierte Informationen der WHO zu dem Thema</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Könner*innen&#8220; in den kommunalen Unternehmen</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/koennerinnen-in-den-kommunalen-unternehmen/</link>
					<comments>https://agl-lueneburg.de/koennerinnen-in-den-kommunalen-unternehmen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 14:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://agl-lueneburg.de/?p=1418</guid>

					<description><![CDATA[Kommunale Unternehmen sind echte Könner – in den Bereichen Abfall- und Energiewirtschaft, Wasser/Abwasser und Telekommunikation. Dabei stehen Gemeinschaft und Gemeinwohl im Vordergrund, denn das alles gehört zum Auftrag der Daseinsvorsorge und auch die AGL erbringt einige wichtige kommunale Dienstleistungen von öffentlichem Interesse. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommunale Unternehmen sind echte Könner</strong> – in den Bereichen <strong>Abfall- und Energiewirtschaft, Wasser/Abwasser und Telekommunikation</strong>. Dabei stehen Gemeinschaft und Gemeinwohl im Vordergrund, denn das alles gehört zum <strong>Auftrag der Daseinsvorsorge</strong> und auch die AGL erbringt einige wichtige kommunale Dienstleistungen von öffentlichem Interesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dafür gezielt positive Wahrnehmung zu schaffen, hat der <strong>VKU (Verband kommunaler Unternehmen e.V.)</strong> die Arbeitgeber-Initiative <strong>KOMMUNAL KANN </strong>ins Leben gerufen. Gemeinsam treten die über 1.500 Mitgliedsunternehmen unter diesem starken Dachmotto auf, machen so die Leistung öffentlich sichtbar und zeigen, wie attraktiv kommunale Unternehmen als Arbeitgeber sind. Im Mittelpunkt der Initiative stehen die „Alleskönner&#8220;, deren Mitarbeitenden aus den VKU-Mitgliedsunternehmen, die stellvertretend für die Sparten ihre Aufgabengebiete vorstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-small-font-size"><a href="https://www.youtube.com/@kommunal-kann" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/@kommunal-kann">Hier kommst Du zum YOUTUBE Channel &#8222;KOMMUNAL KANN&#8220;</a></h3>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://kommunal-kann.de/" data-type="link" data-id="https://kommunal-kann.de/">Hier kommst Du zur website &#8222;KOMMUNAL KANN&#8220;</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rattenproblem</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/rattenboom-no-food-no-rats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 18:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Ratten in Städten sind ein globales Problem und auch in Lüneburg ist die Rattenpopulation in den letzten Jahren merklich angewachsen. In einigen Städten, Metropolen nimmt die Rattenpopulation stetig zu und in anderen urbanen Räumen nimmt die Population wiederum ab oder bleibt konstant, weil dort Maßnahmen ergriffen wurden. Was können wir gegen die zunehmende Population in Anbetracht von Klimawandel, wachsender Städte und eingeschränkter Nutzung von Rattengift unternehmen ? Wir müssen die Stadt weniger attraktiv für Ratten machen !]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ratten in Städten sind ein globales Problem</strong> <strong>und auch in Lüneburg ist die Rattenpopulation in den letzten Jahren merklich angewachsen</strong>. In einigen Städten, Metropolen nimmt die Rattenpopulation stetig zu und in anderen urbanen Räumen nimmt die Population wiederum ab oder bleibt konstant, da dort Maßnahmen ergriffen wurden. Was können wir gegen die zunehmende Population in Anbetracht von Klimawandel, wachsender Städte und eingeschränkter Nutzung von Rattengift unternehmen ? <strong>Wir müssen die Stadt weniger attraktiv für Ratten machen !</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter unseren Füßen, unter Straßen, Gehwegen und Plätzen liegt das rund 606 km lange, seit 1854 stetig gewachsene, Kanalnetz der Stadt mit seinen Schachtanlagen, Ein- und Ausläufen und tausenden von Hausanschlüssen. <strong>Die weit verzweigten Kanäle, Katakomben und Leitungen sind die idealen Heimstätten und ein gut nutzbares Tunnelsystem für die unbeliebten Nagetiere &#8211; die &#8222;Rattenautobahn&#8220;. </strong>Die Fachleute der AGL, die sich auch mit der Rattenbekämpfung in der Kanalisation beschäftigen, haben somit einen guten gesamthaften Überblick über die Entwicklung der Population im Stadtgebiet Lüneburgs, auch wenn selbstverständlich Ratten auf privaten Grundstücken und in Hochbauten, Kellern, Hinterhöfen, Grünflächen usw. ihre Nester bauen und somit nicht ausschließlich in der Kanalisation beheimatet sind. &#8222;Anhand unserer Auswertungen zu den uns vorliegenden Rattenmeldungen können wir davon ausgehen, dass die Population in der zurückliegenden Dekade 2014-2024 um rund 60 %, im Vergleich zur Dekade 2003-2013, angewachsen ist. Es gibt offensichtlich auch in Lüneburg derzeit einen generellen Wachstumstrend, den wir weiterhin kritisch verfolgen müssen, auch wenn unsererseits die Bekämpfungsmaßnahmen in der Kanalisation bereits seit einigen Jahren intensiviert wurden. &nbsp;Seit 2022 sind bei uns, d.h. im Kanalsystem, Köderboxen im Einsatz bei denen wir die Anzahl der Besuche durch Ratten feststellen können. Dabei bestätigt sich unser Verdacht das nach erfolgreicher Bekämpfung der Ratten in einem Revier benachbarte Gruppen an Ratten, die dann freien Reviere offensichtlich übernehmen. Also das Problem der anwachsenden Rattenpopulation ist auch bei uns existent&#8220;, so Lars Strehse Geschäftsführer der AGL GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ratten sind bekannt dafür verschiedene gefährliche Krankheiten zu übertragen, die eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen. Sie gelten als potentielle Überträger von Krankheiten, wie Leptospirose, Hantavirus, Salomonellse und die Pest.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Da gesundheitliche Gefahren von der Rattenpopulation für uns alle ausgehen, wollen wir auf die Problematik aufmerksam machen. Die Stadt muss weniger attraktiv für Ratten werden&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL GmbH Lars Strehse.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ursächlich für das Anwachsen der Population in den Städten dürfte auch der Klimawandel sein, da mildere Winter das saisonale Fenster der oberirdischen Nahrungssuche verlängern könnte und sich somit die Fortpflanzungszeit der Ratten ebenso verlängert. Die zunehmende Urbanisierung und steigende Einwohner:innenzahlen fördern diese Entwicklung zusätzlich, wie eine jetzt veröffentlichte Studie, eines internationalen Forschungsteams, auf Basis der Auswertungen von Rattenmeldungen aus 16 Großstädten, darunter New York, Amsterdam und Tokio ergeben hat. [Quelle: Umweltbundesamt / Februar 2025].</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was können wir alle zur Eindämmung der Rattenpopulation beitragen ?</strong> </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir müssen vor allem  das Nahrungsangebot für Ratten deutlich reduzieren . So gehören z.B. Essensreste keinesfalls in die Toilette. Mülltonnen und vor allem Biotonnen müssen richtig gesichert sein, da ansonsten die intelligenten Tierchen sogar den Deckel der Tonne anheben können. Auch Kompostbehälter müssen entsprechend rattensicher sein und ungesicherte Komposthaufen sind in der Stadt ungeeignet. Müllsammelstellen, auch in privaten Hausanlagen auf Hinterhöfen usw. sind unbedingt sauber zu halten. Das Müllaufkommen in den öffentlich aufgestellten Mülleimern, aber auch wilde Müllablagerungen und Littering im gesamten Stadtgebiet, eben auch mit Lebensmittel- und Gastroverpackungen, hat sich im letzten Jahrzehnt auf rund 200 t pro Jahr verdoppelt. Der Tisch für die Ratten ist also reichlich gedeckt.&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL GmbH Lars Strehse.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Unter <strong>Littering</strong> versteht man die Vermüllung des öffentlichen Raumes durch das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Müll insbesondere auf Straßen, Plätzen, in Parkanlagen und in der offenen Landschaft. <strong>Das ist auch in Lüneburg inzwischen ein nicht übersehbares Problem. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Also achte darauf<strong> &#8222;No Food, No Rats&#8220;.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem darf unachtsam gesammelter Sperrmüll keinen Unterschlupf für Ratten bieten, bodennahe Hohlräume an und in Gebäuden, Rohrdurchführungen in Kellerräumen müssen geschlossen sein. Zudem solltest Du bitte keinesfalls Wildtierfütterungen vornehmen und bei der Fütterung von Vögeln darauf achten, dass das Futter sicher vor Ratten ist. Keinesfalls darf man Vogelfutter einfach verstreuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verwendung von HVO100 Diesel wird getestet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 18:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AGL beginnt testweise  die Verwendung von HVO100 Diesel für den Betrieb ihrer Fahrzeug- und Geräteflotte um den Ausstoß klimaschädlicher Gase durch den Betrieb von kommunalen Groß- und Spezialfahrzeugen, sowie Geräten deutlich senken zu können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die AGL rüstet seit einigen Jahren Ihre Fahrzeug- und Geräteflotte systematisch auf alternative Antriebe um und setzt dabei vor allem auf den elektrischen Antrieb um den Ausstoß von Treibhausgasen und Feinstpartikeln stetig zu reduzieren. Der dazu benötigte Strom kann überwiegend im betriebseigenen Blockheizkraftwerk (BHKW) der Kläranlage erzeugt werden. So sind aktuell aktuell z.B. zwei elektrisch getriebenen Kehrmaschinen in der Beschaffung befindlich, die Mitte 2025 in Dienst gestellt werden sollen. Für viele Groß- und kommunale Spezialfahrzeuge gibt es ist aber heute noch keine Serienfertigung mit emissionsfreien Antrieben, so dass man weiterhin auf den Dieselantrieb angewiesen sein wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir müssen auch im Not- und Katastrophenfall, möglicherweise bei Bedarf auch überörtlich,  mobil bleiben um z.B. bei Schneekatastrophen, Hochwassereinsätzen, Waldbränden usw. zur Unterstützung vor Ort Hilfe leisten zu können. Für diese Einsatzszenarien kommen Fahrzeuge und Geräte mit alternativen Antrieben heute noch nicht planmäßig in Frage&#8220;, so Geschäftsführer Lars Strehse.</p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der neue Diesel ist nicht unumstritten, aber derzeit für uns die einzige Alternative um bei Dieselfahrzeugen annähernd klimaneutal zu werden. So hat z.B. der Flughafen Hamburg seine Fahrzeugflotte bereits 2016 vollständig und problemlos auf die Versorgung mit HV0-Diesel umgestellt und bestätigt uns die positiven Erfahrungen. Der HVO100 Diesel ist ein zugelassener Kraftstoff&#8220;, so  Betriebshofleiter Frank Fugel.  </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"> <strong>Auch die AGL startet jetzt mit einem Test des Einsatzes von HVO100 Diesel um möglicherweise so die Treibhausgasbilanz ihrer Mobiltät zu verbessern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum will die AGL den HVO100 Diesel testen ? </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dieselkraftstoff-Alternative HVO, hergestellt aus Abfall- und Reststoffen,&nbsp;soll 90 % weniger CO<sub>2</sub>&nbsp;als fossiler Diesel verursachen. Nur Elektromobilität reicht nicht, um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen. Denn alleine über Neufahrzeuge, also den Austausch der Fahrzeugflotte, werden sich die CO<sub>2</sub>-Ziele nicht fristgerecht erfüllen lassen. Es gilt daher, vor allem die&nbsp;Bestandsflotten&nbsp;aus Fahrzeugen und Geräten bei den Nutzfahrzeugen mit fossil betriebenen Verbrennungsmotoren klimafreundlicher zu machen, und zwar mit alternativen Kraftstoffen. Wie zum Beispiel mit hydriertem Pflanzenöl (HVO), das aus Rest- und Abfallstoffen hergestellt wird. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesrat hat in 2024 die 10. Bundes-Immissionsschutzverordnung (10. BImSchV) sowie das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz (SaubFahrzeugBeschG) verabschiedet. Damit können künftig saubere Dieselkraftstoffe aus ausschließlich erneuerbaren Quellen zum Einsatzkommen, wie zum Beispiel HVO100 Diesel&nbsp;und E-Fuels (gemäß DIN EN 15940).&nbsp;Bisher konnte HVO dem herkömmliche Diesel nur beigemischt werden. Auch in der Hansestadt Lüneburg wird seit Kurzem HV100 Diesel angeboten, so dass die Verwendung jetzt gestestet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist hydriertes Pflanzenöl ( HVO ) ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hydrierte Pflanzenöle (HVO, englisch Hydrogenated oder Hydrotreated Vegetable Oils) sind paraffinische Dieselkraftstoffe, die durch Hydrierung von Fetten und Ölen gewonnen werden. Neben Pflanzenölen können Abfälle sowie Öle und Fette aus Reststoffen, wie beispielsweise gebrauchtes Speiseöl, eingesetzt werden. Bei der  Umesterung zu Biodiesel, stellt die Umsetzung mit Wasserstoff wohl geringere Anforderungen an die Herkunft und Qualität der Ausgangsstoffe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wird HVO100 Diesel hergestellt ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pflanzenöle werden durch eine katalytische Reaktion mit Wasserstoff (Hydrierung) in Kohlenwasserstoffe umgewandelt. Die Hydrierung führt zu einer Spaltung der Fette und Öle, bei der auch alle Sauerstoffatome und ungesättigten Bindungen entfernt werden. Aus den Fettsäuren entstehen langkettige Paraffine, der Glycerinanteil wird in Propangas konvertiert und der Sauerstoff als Wasser gebunden. So werden Paraffine aus Biomasse erzeugt. Man spricht von Bioparaffinen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei bieten sich zur Herstellung von HVO-Kraftstoffen grundsätzlich zwei Wege an, und zwar zum Einem die gemeinsame Hydrierung mit Mineralölprodukten in einer herkömmlichen Raffinerie oder zum Anderem die ausschließliche Hydrierung von Pflanzenölen in speziellen Anlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie unterscheiden sich HVO100 Diesel und Biodiesel ?</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">HVO wird gelegentlich mit Biodiesel verwechselt. Beide Kraftstoffe werden aus organischen, d.h. erneuerbaren Biomassen hergestellt und sollen fossile Brennstoffe ersetzen, unterscheiden sich aber in ihrer chemischen Zusammensetzung und im Produktionsprozess. Chemisch handelt es sich bei Biodiesel um Fettsäuremethylester (FAME).  Im Gegensatz zum Biosdiesel soll der HVO100 Diesel eine höhere Energiedichte und wesentlich bessere Kälteeigenschaften besitzen, wodurch die Verstopfung des Kraftstofffilters oder Probleme beim Kaltstart vermieden werden sollen. Im Gegensatz zu Biodiesel enthält der HVO100 Diesel keinen Sauerstoff und soll somit besser lagerfähig sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Eigenschaften soll der HVO100 Diesel haben ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eigenschaften sollen sehr dieselähnlich sein. Hydrierte Pflanzenöle unterscheiden sich jedoch von fossilem Diesel in zwei Parametern: Ihre Dichte ist etwas geringer als die Dichte mineralischen Diesels und die Cetanzahl als Maß für die Zündwilligkeit des Kraftstoffs ist dagegen mit einen Wert von bis zu 99 deutlich höher als bei fossilem Diesel, aber auch als bei Biodiesel beziehungsweise Pflanzenöl.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hydrierte Pflanzenöle lassen sich mit beliebigem Anteil oder als Reinkraftstoff (HVO100) verwenden und im Raffinerieprozess bei der Dieselherstellung einspeisen (Cohydrate). Die Motorverträglichkeit soll deutlich besser als bei den FAME‐Kraftstoffen sein, insofern könnten auch höhere Quoten beigemischt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind die Vorteile von HVO100 Diesel ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">HVO ist sauerstofffrei und soll daher eine bessere Lagerstabilität und langsamere Motorölalterung aufweisen als Biodiesel. Aufgrund der hohen Cetanzahl und damit einhergehend schnellen Zündung seien insbesondere die HC- und CO-Emissionen im unteren Lastbereich und bei kalten Motorbedingungen geringer als mit Biodiesel und fossilem Dieselkraftstoff. Im Vergleich zu Standard-Dieselkraftstoff soll sich mit HVO100 eine CO<sub>2</sub>-Reduzierung um rund 90 % (&#8222;Well to Wheel&#8220;) realisieren lassen. so die Hersteller des HVO100 Diesel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reduktion von Rußemissionen soll hingegen weniger ausgeprägt sein als mit dem sauerstoffhaltigen Biodiesel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine&nbsp;Analyse der Universietät Rostock und der FVTR GmbH soll z.B. gezeigt haben, dass HVO niedrigere NO<sub>x</sub>-Werte im Vergleich zu einem Referenzdiesel aufwies.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind die Nachteile von HVO100 Diesel ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu Biodiesel und Pflanzenölen liegt ein wesentlicher Nachteil von hydrierten Pflanzenölen im Verlust der guten biologischen Abbaubarkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Werden hydrierte Pflanzenöle in speziellen Anlagen (&#8222;Stand-alone-Verfahren&#8220;) hergestellt, dann hat das für die Indsutrie  im Gegensatz zur Mitraffination den Nachteil höherer Anfangsinvestitionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umwandlung der Ausgangsmaterialien in HVO100 Diesel erfordert eine große Menge&nbsp;Wasserstoff, der derzeit zu größten Teilen aus fossilen Energieträgern gewonnen werde und somit die gesamten THG-Einsparungen derzeit mindern dürfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was muss beim Einsatz von HVO100 Diesel beachtet werden ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Dieselmotoren sind für den Betrieb mit HVO100 Diesel geeignet, so dass im Vorwege mit den Herstellern geklärt werden muss, inwiefern der Motor für den Betrieb geeignet ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum steht&nbsp;HVO100 Diesel  in der Kritik und worauf wir achten müssen ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das grundsätzliche Problem mit Biogas oder eben Kraftstoffen aus biogenen Material ist, das vergleichbar mit dem Biodiesel weltweit betrachtet die für die HVO-Produktion genutzten Fette und Öle meist in Konkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelproduktion stehen. In Deutschland genutzter Biodiesel soll zu 70 % aus Rapsöl und zu 25 % aus Abfall und Reststoffen gewonnen werden HVO hingegen zu 100 % aus Palmöl, das hauptsächlich aus Asien stamme. Als Grundnahrungsmittel sei Palmöl das am meisten verbrauchte Pflanzenöl der Welt. Insbesondere auch weil Palmenbäume tiefe Erde, stabil hohe Temperaturen und viel Feuchtigkeit benötigten, würden vor allem Nichtregierungsorganisationen die steigende Palmölproduktion für die Kraftstoffherstellung kritisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die&nbsp;Herstellung von Biodiesel und HVO wurden in der Europäischen Union z.B. in 2022 zwar in erster Linie Rapsöl und gebrauchtes Speiseöl verwendet. Allerdings folgt auf Platz drei schon das Palmöl, dessen Anteil am Verbrauch wohl seit 2014 recht konstant ist.&nbsp;Laut der&nbsp;Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist im Jahr 2021 Ausgangsstoff für Biokraftstoffe neben Abfällen und Reststoffen sogar zu einem etwas größeren Anteil Palmöl. Da in Deutschland (und bereits in Frankreich, Schweden, Belgien, Österreich) seit 2023 keine Biokraftstoffe mehr aus Palmöl gefördert werden, ist mit einem weiteren Rückgang des Palmöl-Anteils zu rechnen, so die Experten und Befürworter des HVO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Januar 2023 wird die Produktion von Biokraftstoffe aus Palmöl nicht mehr vom Bund unterstützt. Anstelle des Palmöls sollen künftig nur noch fortschrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen wie etwa Gülle oder Stroh gefördert werden.&nbsp;Die Mineralölfirmen konnten sich die Beimischung von Palmöl auf die Treibhausgasminderungs-Quote bislang anrechnen lassen. Die Firmen dürfen Palmöl ab 2023 nicht mehr nutzen, um die gesetzlich verbindliche Quote zu erfüllen.&nbsp;<br><br>Die Hersteller von HVO100 Diesel, so z.B. der finnischen Mineralölkonzern Neste betont: &#8222;Unser Kraftstoff ist zu über 90 % abfall- und reststoffbasiert. Im Jahr 2022 waren es schon 95 %. Dazu kommt ein Anteil aus zertifiziertem Pflanzenöl, das ist Sojaöl und tatsächlich auch Palmöl. Unabhängig von der Regulierung wurde aber z.B. durch den finnischen Mineralölkonzern Neste entschieden, 2023 weltweit aus Palmöl auszusteigen. In Deutschland verwendet das Unternehmen nach eigenen Aussagen schon heute kein Palmöl mehr.&#8220; Als Ersatz für den Palmöl-Anteil soll der Einsatz von Abfall- und Reststoffe sowie von tierischen Fetten oder auch Algen erweitert werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bewertung des Umweltnutzens von HVO100 Diesel  ist somit schwierig. Wird HVO aus Palmöl hergestellt, verschlechtert sich die Treibhausgasbilanz des Kraftstoffes deutlich, so das Bundesumweltministerium, weil wegen des Anbaus von Ölpalmen große Teile des Regenwaldes in Südostasien gerodet werden und anschließend über weite Strecken nach Europa verschifft wird. Zudem werden geeignete Altfette zumindest in Europa bereits heute schon der Energieerzeugung zugeführt. Werden sie stattdessen zur HVO-Herstellung verwendet, müssten sie womöglich in der ursprünglichen Nutzung sogar zunächst durch Erdgas substituiert werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir werden den Betrieb unserer Groß- und Sonderfahrzeuge, sowie Geräte mit HVO100 Diesel zunächst ausgiebig technisch prüfen und auch die Überprüfung der Lieferketten durch die dafür zuständigen Behörden werden wir aufmerksam verfolgen. Es wäre völlig sinnbefreit wenn weltweit für die Produktion von HVO, auch für den bei uns in Europa bezogenen Diesel, Raubbau an der Natur stattfinden würde indem Palmölplantagen für die Kraftstoffproduktion ausgebaut werden. Wir sehen den Einsatz von HVO100 Diesel, aus Abfallstoffen, als eine sinnvolle Übergangslösung zur Nutzung der vorhandenen Flotten bei Verbesserung der THG-Bilanz, bis schwere Nutzfahrzeuge und Geräte mit Zero-Emission-Antrieben (E- oder Wasserstoffantriebe) in Serienproduktion am Markt verfügbar sind&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL Lars Strehse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;</p>



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</blockquote>
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		<title>Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) veröffentlicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 18:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 12.12.2024 wurde die  Neufassung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Richtline tritt somit am 01. Januar 2025 in Kraft und muss bis zum 31. Juli 2027 in nationales Recht überführt werden. Die Abwasserbranche steht damit vor enormen Veränderungen im nächsten Jahrzehnt. ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 12.12.2024 wurde die Neufassung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Richtline ist am 01. Januar 2025 in Kraft getreten und muss bis zum 31. Juli 2027 in nationales Recht überführt werden. Die Abwasserbranche steht damit vor enormen Veränderungen im nächsten Jahrzehnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) wird für die kommunale Abwasserwirtschaft nach über 30 Jahren einen neuen rechtlichen<br>Rahmen festlegen. Die Vorgaben stellen für die Abwasserentsorger eine große Herausforderung dar, weil sie zahlreiche neue Vorgaben in neuen Regelungsfeldern beinhaltet. Die Richtlinie legt fest, dass die Nährstoffeinträge in Gewässer über verschärfte Grenzwerte für die Einleitung von Stickstoff und Phosphor aus Kläranlagen weiter reduziert werden sollen. <strong>Neu eingeführt werden Vorgaben für die Reduzierung spezieller Spurenstoffe (Mikroschadstoffe) und damit verbundene Anforderungen für die erweitere (vierte) Reinigungsstufe auf Kläranlagen. </strong>Der Ausbau soll zeitlich gestaffelt bis 2045 erfolgen. <strong>&#8222;Die Großkläranlage Lüneburg gehört von Ihrer Ausbaugröße und Auslastung her zur Anlagengruppe der 100 größten Anlagen der rund 3.000 öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen in Deutschland, so dass wir aktuell davon ausgehen müssen eine solche neue Anlage im Zeitraum 2033 bis 2035 in Betrieb nehmen zu müssen&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL Lars Strehse.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verknüpft ist dies mit der Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung auf Pharma- und Kosmetikprodukte, durch die die Hersteller an den Kosten der Viertbehandlung maßgeblich beteiligt werden. </strong>Vorgesehen ist auch, dass der Abwassersektor insgesamt bis 2045 als nationales Ziel die Energieneutralität erreichen soll.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;</strong>Dieses Ziel erreicht die AGL bereits seit vielen Jahren mit dem Betrieb des eigenen Blockheizkraftwerkes (BHKW), in dem das im Abwasserreinigungsprozess entstehende Klärgas zur Wärme- und Stromproduktion genutzt wird. Seit vielen Jahren speisen wir Strom in das Netz ein und können unseren eigenen Wärmebedarf decken&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL Lars Strehse.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"> Die neue Richtlinie verpflichtet zudem alle Kläranlagen über 100.000 EW dazu, bis 2033 integrierte Abwassermanagementpläne aufzustellen. Die Pläne sollen insbesondere die Einleitungen von Abwasser in die Umwelt reduzieren. Deutschland hat nach dem Inkrafttreten der Richtlinie am 01. Januar 2025 somit bis zum 31. Juli 2027 Zeit die Richtlinie in nationales Recht zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ändert sich somit im Wesentlichen für die Abwasserbetriebe ?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Regenwasser aus Siedlungsabfluss, also Niederschlag auf Straßen und Dächern, wird formell Abwasser</li>



<li>es sind integrierte Pläne zur Abwasserbewirtschaftung aufzustellen und fortzuschreiben</li>



<li>es müssen zukünftig Mikroschadstoffe eliminiert werden (4. Reinigungsstufe)</li>



<li>es besteht eine Verpflichtung zur Energieoptimierung</li>



<li>es sollen höhere Wirkungsgrade zur Entfernung von Phosphor und Stickstoff erzielt werden</li>



<li>die Kläranlagen sollen eine hygenische Überwachung (Viren, Bakterien) realisieren</li>



<li>es besteht die Verpflichtung zur Wasserwiederverwendung, z.B. zur Verwendung in der Landwirtschaft, insofern dieses wirtschaftlich zu vertreten ist</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie, kurz KARL, nimmt zudem die Hersteller von Produkten mit problematischen Stoffen in die Pflicht, die mit den bisherigen Verfahren der Abwasserreinigung nicht eliminiert werden können. Die Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie soll sich zukünftig mit 80 % an den Kosten zum Ausbau und Betrieb von 4. Reinigungsstufen beteiligen. Bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht sollte daher keinesfalls eine Änderung dieser Vorgabe erfolgen. Der Gebührenzahlende sollte keinesfalls alleinig für den zusätzlich erforderlichen Aufwand aufkommen. Eine gerechte Kostenverteilung für die 4. Reinigungsstufe ist daher unbedingt notwendig. Die mit der KARL getroffene Festlegung der Kofinanzierung durch die Industrie schafft die finanzielle Basis zur Implementierung dieser neuen Reinigungsstufe und schafft hoffentlich Anreize für die Hersteller weniger Mikroschadstoffe in die Umwelt zu bringen und stattdessen in die Entwicklung von biologisch abbaubaren Produkten zu investieren. Wir begrüßen diesen Ansatz&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL Lars Strehse.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2024/12/20241212_02403019_DE_EU-Richtlinie-vom-27.11.2024_Behandlung-von-kommunalen-Abwasser_Neufassung.pdf" data-type="link" data-id="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2024/12/20241212_02403019_DE_EU-Richtlinie-vom-27.11.2024_Behandlung-von-kommunalen-Abwasser_Neufassung.pdf">download: EU-Kommunalabwasserrichtline (KARL)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2024/12/20241212_VKU-Positionspapier_Umsetzung_KARL_final.pdf" data-type="link" data-id="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2024/12/20241212_VKU-Positionspapier_Umsetzung_KARL_final.pdf">download: Positionspapier VERBAND KOMMUNALER UNTERNEHMEN e.V. (VKU)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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