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		<title>19. November &#8222;World Toilet Day&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 19:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Welttoilettentag der Vereinten Nationen ist immer der 19. November. Seit 2010 ist der Zugang zu einer Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt. An diesem Tag wird branchenweit zu Themen rund um das Tabuthema Toilette berichtet.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8220; Sichere Toiletten schaffen gleiche Chancen&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Welttoilettentag am 19. November 2026 steht unter dem Motto „<strong>Safe toilets. Equal futures.“</strong> – „Sichere Toiletten. Gleiche Zukunftschancen.“ Die Vereinten Nationen machen damit auf einen häufig unterschätzten Zusammenhang aufmerksam: <strong>Sichere und hygienische Sanitäranlagen sind nicht nur eine Voraussetzung für Gesundheit und Menschenwürde, sondern auch für Gleichberechtigung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Milliarden Menschen ohne sichere Sanitärversorgung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Menschen ist die Nutzung einer sauberen und jederzeit zugänglichen Toilette selbstverständlich. Weltweit sieht die Realität jedoch anders aus.<strong> Nach Angaben von WHO und UNICEF haben rund 3,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer sicher bewirtschafteten Sanitärversorgung. </strong>Fehlende Toiletten und unzureichende hygienische Bedingungen gefährden die Gesundheit und beeinträchtigen die Lebensqualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen</strong>. Wo sichere Sanitäranlagen fehlen, müssen sie teilweise abgelegene Orte aufsuchen und sind dabei erhöhten Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Fehlende Privatsphäre und unzureichende Möglichkeiten zur Menstruationshygiene erschweren zudem den Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Bildungschancen können darunter leiden. Schulen ohne geeignete, abschließbare Toiletten und hygienische Einrichtungen können den regelmäßigen Schulbesuch von Mädchen beeinträchtigen. Damit wird deutlich: Eine angemessene Sanitärversorgung trägt wesentlich zu Chancengleichheit und gesellschaftlicher Teilhabe bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr als eine technische Infrastrukturfrage</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung ist von den Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Dabei reicht es nicht aus, lediglich Toiletten bereitzustellen. Sie müssen hygienisch, sicher, erreichbar und für unterschiedliche Nutzergruppen geeignet sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Bedeutung haben dabei Barrierefreiheit, Privatsphäre und die sichere Entsorgung von Abwasser und Fäkalien. Auch die Bedürfnisse älterer Menschen, von Kindern und Menschen mit Behinderungen müssen berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Welttoilettentag verdeutlicht damit, dass Sanitärversorgung weit über technische Anforderungen hinausgeht. Sie ist zugleich eine Frage sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch in Deutschland ein wichtiges Thema</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist die grundlegende Sanitärversorgung weitgehend gesichert. Dennoch bestehen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit und Qualität öffentlich zugänglicher Toiletten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Saubere, sichere und barrierefreie Sanitäranlagen in Innenstädten, an Bahnhöfen, in Parks und öffentlichen Einrichtungen sind für viele Menschen unverzichtbar. Besonders ältere Menschen, Familien mit Kindern und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind auf gut erreichbare Toiletten angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Ausstattung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen mit geeigneten Möglichkeiten zur Menstruationshygiene sowie die langfristige Finanzierung und Unterhaltung öffentlicher Sanitäranlagen verdienen Aufmerksamkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sanitärversorgung als Zukunftsaufgabe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Welttoilettentag ist eng mit dem sechsten Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen (SDG 6) verbunden. Dieses sieht vor, bis 2030 eine angemessene und gerechte Sanitärversorgung für alle Menschen sicherzustellen. Die bisherigen weltweiten Fortschritte reichen jedoch nicht aus, um dieses Ziel fristgerecht zu erreichen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Motto des Welttoilettentags 2026 bringt die zentrale Botschaft auf den Punkt: <strong>Sichere Toiletten sind kein Luxus, sondern eine grundlegende Voraussetzung für Gesundheit, Würde und gleiche Zukunftschancen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Quelle: Vereinte Nationen, World Toilet Day 2026; WHO/UNICEF Joint Monitoring Programme (JMP).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem diesjährigen Motto kann sich Lars Strehse, Geschäftsführer der AGL GmbH nur anschließen &#8222;Die öffentliche Abwasserentsorgung und Behandlung ist Kernbestandteil der Sanitärversorgung und keine Selbstverständlichkeit. Stets muss in den Unterhalt und die Modernisierung der Anlagen investiert werden. Wichtig ist dabei auch, dass <strong>öffentliche Toiletten diskriminierungsfrei zugänglich </strong>und in ausreichendem Umfang vorhanden sind. Das ist auch wichtig für alle Diejenigen die keinen festen Arbeitsplatz haben, wie z.B. unserer Mitarbeiter*innen die stetig an wechselnden Einsatzorten im Stadtgebiet Lüneburgs unterwegs sind aber auch z.B. für Kurierfahrer*innen usw.. Ebenso wichtig ist es dass alle Sanitäranlagen auch <strong>barrierefrei </strong>sind.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während weltweit trotz erheblicher Anstrengungen und Investitionen in den vergangenen Jahrzehnten noch immer Milliarden von Menschen <strong>keinen Zugang zu einer angemessenen Sanitärversorgung</strong> haben, sieht die Situation in Deutschland deutlich besser aus. Der Anschlussgrad der Bevölkerung an die öffentliche Kanalisation liegt mittlerweile bei 97,3 %, das Abwasser von 96,8 Prozent der Bevölkerung wird in zentralen Kläranlagen behandelt. Weitere 2,7 Prozent der Bevölkerung behandeln ihr Abwasser in Kleinkläranlagen. Die Entlastung der Gewässer von Nährstoffen, vor allem Phosphor und Stickstoff, ist gewaltig. Jährlich halten die deutschen Kläranlagen rund 315.000 Tonnen Stickstoff sowie knapp 50.000 Tonnen Phosphor zurück und schützen so die Flüsse und Seen sowie auch die Nord- und Ostsee vor Eutrophierung, einem übermäßigen Wachstum von Algen und Wasserpflanzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dezentralisierung der Abwasserreinigung und sinnvolle Kreislaufwirtschaft</strong> <strong>als eine Lösung für das globale Problem</strong> ?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dezentrale Abwasserentsorgung, insbesondere durch Kleinkläranlagen, abflusslose Gruben und Anlagen zur sinnvollen Abwasseraufbereitung zur Wiederverwendung, gewinnt in vielen Regionen zunehmend an Bedeutung. Sie bietet eine Alternative zur zentralen Abwasserentsorgung, insbesondere in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte oder schwierigen topografischen Verhältnissen oder auch in ariden Regionen. Wertvolle Energie und auch Nährstoffe können, im Sinne einer Kreislaufwirtschaft, gewonnen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum die Dezentralisierung der Abwasserreinigung das Problem lösen könnte ist gut in einem Erklärvideo des <strong>Bremen Overseas Research and Development Association</strong>, kurz <strong>BORDA</strong> e.V. dargestellt. BORDA e.V. unterstützt die Erstellung und Umsetzung von Entsorgungs- und Umsetzungsstandards für dezentrale Abwasser- und Fäkalschlammbehandlungsanlagen (DEWATS) weltweit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> <a href="https://youtu.be/BPvcF08ybJk?si=fkX6OEPyMrS0ZG82">hier gelangst Du zum Erklärvideo des BORDA e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Filmtipp</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Regisseur Rubén Abruña hat sich mit seinem Film &#8222;<strong>HOLY SHIT&#8220;</strong> auf eine investigative und unterhaltsame Suche durch 16 Städte auf vier Kontinenten gemacht und stellt sich den wichtigen Fragen: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was geschieht mit der Nahrung, die wir verdauen, nachdem sie unseren Körper verlassen hat ?<br>Ist es Abfall, der weggeworfen wird, oder eine Ressource, die wiederverwendet werden kann ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Er folgt der Fäkalienspur von den langen Pariser Abwasserkanälen bis zu einer riesigen Kläranlage in Chicago. Die vermeintliche, weltweit angewandte Lösung, die halbfesten Überreste der Kläranlage als Dünger zu verwenden, erweist sich als lebender Albtraum, denn sie enthalten Schwermetalle und giftige PFAS-Chemikalien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können Ausscheidungen für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden und die drohende Düngerknappheit lindern? Er trifft die Poop Pirates aus Uganda, die mit ihrer Arbeit und ihren Liedern den Menschen beibringen, wie sie Fäkalien in sicheren Dünger verwandeln können. Im ländlichen Schweden zeigt ihm ein Ingenieur eine Trockentoilette, die aus Urin Dünger herstellt. In Hamburg und Genf entdeckt er Wohnkomplexe mit dezentralen Kläranlagen, die nicht an die Kanalisation angeschlossen sind und aus menschlichen Exkrementen Strom und Dünger erzeugen. Am Ende findet der Regisseur Antworten auf Wiederverwendung menschlicher Fäkalien die erhöhen weltweit Ernährungssicherheit, Umweltschutz, Hygiene und Abschwächung des Klimawandels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=P7hXv7iLSXA&amp;list=PLenONGuyeFCRrVUb23aoVG3q6_KNW6n4N">hier gelangst Du zum Film &#8222;HOLY SHIT&#8220; &#8211; Sehenswert !</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Sanitäreinrichtungen im öffentlichen Raum</strong><br><br>Die Vereinten Nationen fordern einen angemessenen Zugang zu Sanitäreinrichtungen. In Deutschland und anderen europäischen Staaten ist dieser im privaten Bereich weitestgehend gegeben. Nachholbedarf sieht die EU aber im öffentlichen Raum. Die novellierte Kommunalabwasserrichtlinie fordert jetzt für alle Siedlungsgebiete mit mehr als 10.000 Einwohnern einen kostenlosen und insbesondere für Frauen sicheren Zugang zu Sanitäreinrichtungen im öffentlichen Raum. In allen Siedlungsgebieten mit 5.000 Einwohnern soll eine ausreichende Zahl von kostenlosen sanitären Einrichtungen in öffentlichen Gebäuden zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo in der Hansestadt Lüneburg <strong>öffentliche Toiletten</strong> zu finden sind und wo über die <strong>Initiative des Stadt-WC</strong> auch <strong>private Toiletten </strong>bei Bedarf genutzt werden können findest Du auf der <strong>&#8222;Toilettenkarte&#8220;</strong> der Hansestadt Lüneburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.hansestadt-lueneburg.de/rathaus/innenstadt/toilettenkarte.html" data-type="link" data-id="https://www.hansestadt-lueneburg.de/rathaus/innenstadt/toilettenkarte.html">hier kommst Du zur &#8222;Toilettenkarte&#8220; der Hansestadt Lüneburg</a><br><br><strong>UN-Welttoilettentag</strong><br><br>Der Welttoilettentag wurde erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen. 2013 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig den 19. November den Welttoilettentag als Welttag der Vereinten Nationen erklärt. Bereits seit 2010 ist der Zugang zur Sanitärversorgung ein von den Vereinten Nationen anerkanntes Menschenrecht, gleiches gilt für die Versorgung mit Trinkwasser. Sowohl Trinkwasserversorgung als auch Zugang zu Sanitärversorgung sind zugleich wesentliche Elemente der Ende 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Sustainable Development Goals.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was Du unbedingt beachten solltest:</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/11/AGL_Was-gehoert-nicht-in-die-Toilette-683x1024.jpg" alt="Was gehört keinesfalls in die Toilette ?" class="wp-image-1618" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/11/AGL_Was-gehoert-nicht-in-die-Toilette-683x1024.jpg 683w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/11/AGL_Was-gehoert-nicht-in-die-Toilette-200x300.jpg 200w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/11/AGL_Was-gehoert-nicht-in-die-Toilette-768x1152.jpg 768w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/11/AGL_Was-gehoert-nicht-in-die-Toilette.jpg 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">[Quelle: AGL; KI-Bild]</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Messung von Lachgas im Kläranlagenbetrieb</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/messung-von-lachgas-im-klaeranlagenbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch die Messung von Lachgas erhoffen wir uns wertvolle Erkenntnisse für den Klimaschutz, Energieeffizienz und die mögliche nachhaltige Optimierung des Kläranlagenbetriebes.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Kläranlagen schützen Gewässer, indem sie Schadstoffe aus dem Abwasser entfernen. <strong>Gleichzeitig können aber bei der biologischen Reinigung klimaschädliche Gase entstehen.</strong> Dazu gehört <strong>Lachgas (N₂O</strong>). Es bildet sich vor allem bei der biologischen Stickstoffentfernung und<strong> ist über 100 Jahre betrachtet etwa rund 270-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid (CO₂)</strong> [Quelle: 6. Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC)].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Klimawirkung einer Kläranlage zu verstehen und zu verringern, ist es wichtig, die Lachgasemissionen zu messen. <strong>Die AGL GmbH hat daher bereits mit kontinuierlichen Messungen begonnen, auch wenn dazu noch keine standardisierten Messverfahren in der Abwasserbranche etabliert sind.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum sind Lachgasmessungen wichtig ?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lachgasbildung hängt unter anderem von folgenden Bedingungen ab:</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Zusammensetzung und Belastung des Abwassers,</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Sauerstoffversorgung,</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Temperatur,</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Betriebsweise der biologischen Reinigungsstufe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Emissionen im Tagesverlauf stark schwanken können, reichen Einzelmessungen oft nicht aus. Kontinuierliche oder regelmäßige Messungen zeigen, wann besonders viel Lachgas entsteht und unter welchen Bedingungen. So lassen sich Ursachen erkennen und gezielte Maßnahmen ableiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messergebnisse können in verschiedene Bereiche des Anlagenbetriebs einfließen. Sie unterstützen eine<strong> bedarfsgerechte Steuerung der Belüftung und anderer Prozessschritte. </strong>Dadurch lassen sich möglicherweise Energieverbräuche senken und gleichzeitig Lachgasemissionen vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klimaschutz und Reinigungsleistung müssen dabei gemeinsam betrachtet werden</strong>. Die Abwasserreinigung muss zuverlässig funktionieren und gesetzliche Anforderungen erfüllen. <strong>Ziel ist ein klimafreundlicher, energieeffizienter und stabiler Betrieb.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15.10.2026 wurde das Projekt und erste Messergebnisse im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/10/20261015-AGL_Lachgasmessung-im-Klaeranlagenbetrieb_Informationsveranstaltung_Bild_4-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1867" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/10/20261015-AGL_Lachgasmessung-im-Klaeranlagenbetrieb_Informationsveranstaltung_Bild_4-1024x1024.jpg 1024w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/10/20261015-AGL_Lachgasmessung-im-Klaeranlagenbetrieb_Informationsveranstaltung_Bild_4-300x300.jpg 300w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/10/20261015-AGL_Lachgasmessung-im-Klaeranlagenbetrieb_Informationsveranstaltung_Bild_4-768x768.jpg 768w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/10/20261015-AGL_Lachgasmessung-im-Klaeranlagenbetrieb_Informationsveranstaltung_Bild_4-1536x1536.jpg 1536w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/10/20261015-AGL_Lachgasmessung-im-Klaeranlagenbetrieb_Informationsveranstaltung_Bild_4-2048x2048.jpg 2048w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/10/20261015-AGL_Lachgasmessung-im-Klaeranlagenbetrieb_Informationsveranstaltung_Bild_4-600x600.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Frau Sarah Domaß &#8211; Stabstellenleiterin Energie- und Umweltmanagement &#8211; und Herr Janne Sonntag &#8211; Fachkraft für Abwassertechnik &#8211; stellten das Projekt &#8222;Lachgasmessung im Kläranlagenbetrieb&#8220; der AGL GmbH am 15.10.2026 der Öffentlichkeit vor  </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ToNLFQO0I-E">C02, Methan und Lachgas: Die wichtigsten Treibhausgase einfach erklärt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quartier für Quartier &#8211; schrittweise das Kanalnetz zukunftsfähig machen</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/quartier-fuer-quartier-schrittweise-das-kanalnetz-zukunftsfaehig-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 17:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Kanalnetz der AGL GmbH ist rund 588 Kilometer lang und sorgt täglich dafür, dass Schmutz- und Regenwasser zuverlässig abgeleitet werden. Die Lüneburger Kanalisation der Stadtentwässerung gehört in Deutschland zu eine der ältesten Kanalisationen. Die zukünftigen Planungen berücksichtigen dabei den Zustand der Kanäle, deren hydraulische Leistungsfähigkeit auch in Hinblick auf zukünftige Anforderungen und die städtebaulichen Planungen der Hansestadt Lüneburg.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Kanalnetz der AGL GmbH ist rund 588 Kilometer lang</strong> und sorgt täglich dafür, dass Schmutz- und Regenwasser zuverlässig abgeleitet werden. Die <strong>Lüneburger Kanalisation der Stadtentwässerung gehört in Deutschland zu eine der ältesten Kanalisationen</strong> überhaupt, d.h. der Bau einer modernen Schwemmkanalisation begann in Lüneburg bereits 1854. Noch heute sind aus dieser Zeit im Innenstadtbereich Lüneburgs einige Kanäle in Betrieb. Auch viel Kanäle die nach dem 2. Weltkrieg gebaut wurden sind bereits seit Jahrzehnten in Betrieb. Damit diese wichtige Infrastruktur auch in Zukunft sicher und leistungsfähig bleibt, untersucht, saniert und modernisiert die AGL GmbH das Kanalnetz systematisch. <strong>Die zukünftigen Planungen berücksichtigen dabei den Zustand der Kanäle, deren hydraulische Leistungsfähigkeit auch in Hinblick auf zukünftige Anforderungen und die städtebaulichen Planungen der Hansestadt Lüneburg</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">Quartier für Quartier statt nur im Schadensfall</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem <strong>Leitprojekt „Quartier für Quartier“</strong> wird das Stadtgebiet <strong>schrittweise untersucht und bearbeitet.</strong> Lüneburg ist dafür in 18 Teilnetze beziehungsweise Stadtteile gegliedert. Zunächst werden die Kanäle eines Quartiers mit Kameratechnik untersucht. Die Aufnahmen werden digital  ausgewertet und Schäden bewertet. <strong>Dabei kommt schon heute eine IT-Anwendung auf Basis von KI-Technologie zum Einsatz, so dass unsere Ingenieur*innen und Ingenieure in Ihrer Entscheidungsfindung zur Sanierung und Modernisierung der so untersuchten Kanäle, unterstützt werden. </strong>Auf dieser Grundlage wird entschieden, wo Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen erforderlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem baulichen Zustand werden somit auch die Funktions- und Leistungsfähigkeit des Kanalnetzes sowie mögliche Risiken berücksichtigt. <strong>Dringende Schäden werden unabhängig von der langfristigen Quartiersplanung kurzfristig behoben.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="838" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-3-1024x838.png" alt="" class="wp-image-1829" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-3-1024x838.png 1024w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-3-300x245.png 300w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-3-768x628.png 768w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-3.png 1126w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">[Bildquelle: AGL; KI-Grafik]</figcaption></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Welche Sanierungsmethoden stehen zur Verfügung ?</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder schadhafte Kanal muss vollständig ausgetauscht werden. Je nach Schadensbild und örtlichen Gegebenheiten stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reparatur:</strong> Bei kleineren, örtlich begrenzten Schäden können beispielsweise <strong>Kanalroboter</strong>, <strong>Injektionstechniken</strong> oder spezielle <strong>Manschetten </strong>eingesetzt werden.</li>



<li><strong>Renovierung:</strong> Sind längere Kanalabschnitte betroffen, kann etwa mit einem <strong>Schlauchlining</strong> eine neue Innenauskleidung in das vorhandene Rohr eingebracht werden. Der bestehende Kanal kann dadurch weiter genutzt und seine Lebensdauer verlängert werden.</li>



<li><strong>Erneuerung oder Neubau:</strong> Ist eine Leitung so stark geschädigt, dass Reparatur oder Renovierung nicht mehr sinnvoll sind, wird sie neu gebaut.</li>
</ul>



<h1 class="wp-block-heading">Möglichst grabenlos sanieren</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Arbeiten können heute in geschlossener beziehungsweise grabenloser Bauweise durchgeführt werden. <strong>Diese Bauverfahren nennt man Mikrotunneling. </strong>Dabei muss die Straße nicht über die gesamte Länge des Kanals geöffnet werden. Der Zugang erfolgt in der Regel über vorhandene Schächte oder kleinere Start- und Zielgruben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo dies technisch nicht möglich oder eine umfassendere Erneuerung erforderlich ist, wird in offener Bauweise gearbeitet. Dann wird der Kanal durch einen Graben oder eine Baugrube freigelegt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="674" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-1-1024x674.png" alt="" class="wp-image-1828" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-1-1024x674.png 1024w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-1-300x197.png 300w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-1-768x506.png 768w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-1-1536x1011.png 1536w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-1.png 1823w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">[Bildquelle: AGL; KI-Bild]</figcaption></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Welche Kosten werden höchstwahrscheinlich in den kommenden Jahren entstehen ?</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die langfristige Sicherung und Modernisierung des Kanalnetzes erfordert erhebliche finanzielle Mittel. Für den Zeitraum 2026 bis 2039 geht die aktuelle Planung von einem Investitionsrahmen von rund 86,0 Millionen Euro netto aus. Hinzu kommen rund 19,4 Millionen Euro netto für Sanierungsaufwendungen</strong>. Der jährliche Finanzbedarf  für strukturierte Investitionen und Reparaturen in das Kanalnetz wird höchstwahrscheinlich, nach aktueller Einschätzung, somit jährlich rund netto 12 Mio. betragen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kostenansätze beruhen auf den bislang durchgeführten Untersuchungen und werden mit jedem weiteren untersuchten Quartier überprüft und fortgeschrieben. Besonders aufwendige Einzel- und Sonderprojekte oder die Behebung von festgestellten Schäden, die noch nicht im Leitprojekt &#8222;Quartier für Quartier&#8220; erfasst wurden, werden gesondert betrachtet und sind nicht Bestandteil dieses Kostenansatzes.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Der langfristige Fahrplan</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Jährlich werden rund 45 bis 50 Kilometer Kanalnetz untersucht. Bis 2032 soll das gesamte Stadtgebiet einmal vollständig untersucht und bewertet sein. Die daraus erforderlichen Maßnahmen sollen schrittweise bis etwa 2039 umgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Damit entwickelt sich die AGL GmbH von einer bisher vorwiegend reaktiven Schadensbeseitigung hin zu einer langfristigen und vorausschauenden Infrastrukturplanung: </strong>Schäden frühzeitig erkennen, Maßnahmen nach Dringlichkeit priorisieren, Investitionen planbar machen und Arbeiten sinnvoll miteinander verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Ziel: ein zuverlässiges und leistungsfähiges Kanalnetz für Lüneburg – langfristig geplant, wirtschaftlich umgesetzt und mit modernen Sanierungsverfahren Schritt für Schritt erneuert: Quartier für Quartier.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Saubere Ilmenau &#8211; Modernisierung des Kanalnetzes und Gewässerschutz</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/saubere-ilmenau-modernisierung-des-kanalnetzes-und-gewaesserschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 17:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Projekt „Saubere Ilmenau“ soll das Abwassersystem und vor allem die Mischwasserkanalisation im Innenstadtbereich Lüneburgs umfassend modernisiert und langfristig leistungsfähiger gemacht werden, um den zukünftigen Anforderungen zu genügen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Projekt <strong>„Saubere Ilmenau“</strong> soll das Abwassersystem und vor allem die <strong>Mischwasserkanalisation im Innenstadtbereich Lüneburgs </strong>umfassend modernisiert und langfristig leistungsfähiger gemacht werden, um den zukünftigen Anforderungen zu genügen. <strong>Hintergrund ist, dass die bestehende Mischwasserkanalisation bei Regenenereignisse zunehmend an ihre Grenzen der Leistungsfähigkeit stößt. </strong>Dabei kommt es in den letzten Jahren, vor allem aufgrund von intensiveren Regenereignisse zu oft zu <strong>Überläufen in die Ilmenau</strong>, so dass <strong>unbehandeltes Abwasser</strong>, d.h. häusliches Abwasser und Regenwasser, in die Ilmenau gelangt. Untersuchungen haben gezeigt, dass die heutigen technischen und umweltrechtlichen Anforderungen nicht mehr erfüllt werden. Seit 2024 haben wir daher ein technisches Konzept zur notwendigen Modernisierung erarbeitet, so dass jetzt das Projekt &#8222;Saubere Ilmenau&#8220;, mit Aufnahme der baulichen Detailplanung, gestartet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Ilmenau künftig besser vor solchen Einleitungen zu schützen, ist ein <strong>umfangreiches Maßnahmenpaket</strong> vorgesehen. Ein wesentlicher Bestandteil sind <strong>unterirdische Speicherbecken </strong>im Bereich des Sportplatzes in der Nachbarschaft zur Groß-Kläranlage an der Bockelmannstraße. Sie sollen größere Wassermengen bei hoher Belastung vorübergehend aufnehmen und anschließend kontrolliert an die Kläranlage weitergeben. Dadurch können Belastungsspitzen abgefangen und unkontrollierte Mischwasserentlastungen auf einen zulässigen Umfang reduziert werden. Zudem ist der <strong>Neubau von Kanal-Dükern zur Querung der Ilmenau</strong>, als auch der <strong>Neubau des Innenstadtsammlers bis zum Reichenbachplatz</strong> notwendig. Ergänzend sollen Schmutz-, Regen- und Mischwasser entlang des Abwasser-Fließweges bis zur Innenstadt zukünftig voneinander getrennt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem derzeit vorgesehenen <strong>Investitionsrahmen von rund netto 95 Millionen Euro </strong>und einer geplanten Umsetzung bis 2030/32 zählt das Projekt „Saubere Ilmenau“ zu den<strong> großen Infrastrukturvorhaben der AGL GmbH.</strong> Ziel ist es, die Abwasserentsorgung nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen, die Belastung der Ilmenau durch ungeklärtes Mischwasser deutlich zu reduzieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="583" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-2-1024x583.png" alt="" class="wp-image-1814" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-2-1024x583.png 1024w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-2-300x171.png 300w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-2-768x437.png 768w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-2-1536x874.png 1536w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/grafik-2-2048x1165.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">[Bildquelle: AGL] <strong>Übersicht zu den geplanten Einzelmaßnahmen &#8222;Saubere Ilmenau&#8220;</strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fernwärme aus dem Lüneburger Abwasser</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/fernwaerme-aus-der-lueneburger-grossklaeranlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 07:28:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Avacon Natur GmbH und die AGL GmbH, sowie die Hansestadt Lüneburg arbeiten gemeinsam daran, künftig die im gereinigten Abwasser der Klärwerkanlage der AGL GmbH enthaltene Wärme für die Fernwärmeversorgung der Stadt zu nutzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="437" height="568" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Logo_Luene_Abwasser_Waerme.jpg" alt="" class="wp-image-1779" style="aspect-ratio:0.7693454634678039;width:207px;height:auto" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Logo_Luene_Abwasser_Waerme.jpg 437w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/Logo_Luene_Abwasser_Waerme-231x300.jpg 231w" sizes="auto, (max-width: 437px) 100vw, 437px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Avacon Natur GmbH und die AGL GmbH, als Eigentümerin und Betreiberin der Lüneburger Großkläranlage, sowie die Hansestadt Lüneburg arbeiten gemeinsam daran, künftig die im gereinigten Abwasser der <strong>Klärwerkanlage</strong> der AGL GmbH enthaltene Wärme für die Fernwärmeversorgung der Stadt zu nutzen. <strong>Entsprechende Verträge wurden am 24.08.2026 unterschrieben. </strong>Damit soll ein wichtiger Beitrag zur klimafreundlichen und langfristig sicheren Wärmeversorgung in Lüneburg geleistet werden. <strong>Realisiert wird das Gemeinschaftsprojekt von der AVACON Natur GmbH und der AGL GmbH,</strong> wobei die AVACON Natur GmbH in den Neubau der Abwasser-Großwärmepumpe, sowie die Anbindung der Anlage an ihr Fermwärmenetz Lüneburg-Mitte und die AGL GmbH in den Neubau von Anlagen der erforderlichen Wasserzuführung und Ableitung, sowie den erforderlichen Steuerungskomponenten zur Integration der Großwärmepumpe in den bestehenden Kläranlagenbetrieb investieren wird. <strong>Die Anlage soll 2030 ihren Betrieb aufnehmen und wird dann gemeinschaftlich von der AVACON Natur GmbH und der AGL GmbH betrieben</strong>, wobei bei der AGL GmbH <strong>zusätzliche Erlöse durch die Gestattung des Anlagenzugangs und der Entnahme von Abwasser-Rohwärme</strong> durch die AVACON Natur GmbH generiert werden. Somit werden die Abwassergebühren strukturell entlastet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/20260824-Abwasser-Grosswaemepumpe_Vertragsunterzeichnung_1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1766" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/20260824-Abwasser-Grosswaemepumpe_Vertragsunterzeichnung_1-1024x576.jpg 1024w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/20260824-Abwasser-Grosswaemepumpe_Vertragsunterzeichnung_1-300x169.jpg 300w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/20260824-Abwasser-Grosswaemepumpe_Vertragsunterzeichnung_1-768x432.jpg 768w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/20260824-Abwasser-Grosswaemepumpe_Vertragsunterzeichnung_1-1536x864.jpg 1536w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/20260824-Abwasser-Grosswaemepumpe_Vertragsunterzeichnung_1-2048x1152.jpg 2048w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2026/09/20260824-Abwasser-Grosswaemepumpe_Vertragsunterzeichnung_1-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">[Bildquelle: Stadt/AGL] bei der Vertragsunterzeichnung am 24.08.2028 bei der AGL GmbH waren dabei (von Links nach Rechts): Matthias Boxberger (Vorstandsvorsitzender der AVACON AG), Thorsten Hausmann (Geschäftsführer der AVACON Natur GmbH), Dr. Johannes Voges (Leiter Strategie &amp; Unternehmensentwicklung bei der AVACON Natur GmbH); Lars Strehse (Geschäftsführer der AGL GmbH) und Claudia Kalisch (Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist der Bau einer Abwasser-Großwärmepumpe in direkter Nachbarschaft zur  Kläranlage der AGL GmbH. Sie entzieht dem bereits  gereinigten Abwasser einen Teil seiner Wärme und hebt diese mithilfe elektrischer Energie auf ein Temperaturniveau an, das für die Fernwärmeversorgung genutzt werden kann. Das abgekühlte Abwasser wird anschließend wie bisher in die Ilmenau eingeleitet. Die Abwasserbeseitigung und der sichere Betrieb der Kläranlage haben dabei jederzeit Vorrang.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von dem rund jährlich 8-10 Mio. m<sup>3</sup> gereinigtem Abwasser sollen bis zu 6,5 Mio. m<sup>3</sup> über die Abwasser-Großwärmepumpe geführt werden,</strong> wobei das Wasser um 5-7 K abgekühlt wird, so dass jährlich bis zu 37,8 Mio. kwh/a an Abwasser-Rohwärme entnommen werden sollen, um damit eine <strong>Wärmeleistung von rund 60,0 Mio. kwh/a in das Fernwärmenetz </strong>einspeisen zu können. <strong>Die AVACON Natur GmbH plant die Installation einer thermischen Anlagenleistung von 10,4 MW.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erzeugte Wärme soll über eine rund einen Kilometer lange Leitung in das bestehende Fernwärmenetz Lüneburg-Mitte eingespeist werden. <strong>Durch die Nutzung der Abwasserwärme könnte der Anteil erneuerbarer Wärme in diesem Netz deutlich erhöht werden</strong>. Perspektivisch ist die Anlage zudem ein wichtiger Baustein für die weitere Verbindung und Dekarbonisierung der Lüneburger Wärmenetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Planung der Abwasser Großwärmepumpe erfolgt in enger Abstimmung mit der zukünftigen Weiterentwicklung des Klärwerks.</strong> In den kommenden Jahren stehen dort weitere umfangreiche Maßnahmen an. Dazu gehören unter anderem neue Abwasser-Rückhalteanlagen, die Erneuerung von Leitungen und Dükern sowie voraussichtlich der Bau einer vierten Reinigungsstufe aufgrund neuer europäischer Anforderungen an die Abwasserreinigung. Auch eine weitergehende Aufbereitung von gereinigtem Abwasser zu Brauchwasser wird untersucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da diese Vorhaben teilweise dieselben Flächen und technischen Anlagen betreffen, werden sie gemeinsam betrachtet und aufeinander abgestimmt. Bis spätestens Anfang 2027 soll die Standort- und Verfahrensplanung für die zukünftige Erweiterung des Klärwerks so weit konkretisiert sein, dass anschließend die neue Wasserführung einschließlich der Großwärmepumpe detailliert geplant werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das gemeinsame Projekt verbindet damit zwei wichtige Aufgaben der kommunalen Infrastruktur: eine zukunftsfähige Abwasserbeseitigung und die schrittweise Umstellung der Lüneburger Wärmeversorgung auf klimafreundliche Energiequellen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rjHtvYPqZFY&amp;t=41s">Hier erfährst Du wie eine Wärmepumpe funktioniert</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lRWGPVJRp4I">Beispiel: die größte Abwasser-Großwärmepumpe Deutschlands soll in 2026 in Hamburg ihren Betrieb aufnehmen</a></p>



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			</item>
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		<title>Wir sind Mitgesellschafterin der Kommunalen Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH (KNRN)</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/einstieg-bei-der-kommunalen-naehrstoffrueckgewinnung-niedersachsen-gmbh-knrn-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 11:21:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://agl-lueneburg.de/?p=1549</guid>

					<description><![CDATA[Die landwirtschaftliche Verwertung der Klärschlämme muss allerspätestens Ende 2028 eingestellt werden. Daher sind wir Mitgesellschafterin der Kommunalen Nährstoffrückgewinnung GmbH (KNRN) geworden, um dort zukünftig im Verbund mit vielen niedersächischen Kommunalunternehmen, Städten und Gemeinden gemeinschaftlich die Klärschlämme thermisch zu entsorgen und das lebenswichtige Phosphor zukünftig zu recyceln.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die 1959 in Betrieb gegangene Großkläranlage der <strong>Abwasser, Grün &amp; Lüneburger Service GmbH (AGL)</strong>, ein eigenständiges Tochterunternehmen der Hansestadt Lüneburg, reinigt heute die Abwässer von über 150.000 Bewohner*innen der Hansestadt Lüneburg und aus den an ihr Kanalnetz angeschlossene Nachbargemeinden, sowie Abwässer aus den Industrie- und Gewerbebetrieben in der Region. Dabei entstehen jährlich rund <strong>12.000 t Klärschlamm</strong>, die in der Vergangenheit und auch noch heute in der Landwirtschaft regulär Verwendung finden. <strong>Diese Praxis muss jedoch allerspätestens zu Ende 2028 eingestellt werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund des Erfordernisses ist die bereits in 2017 novellierte <strong>Klärschlammverordnung (AbfKlärV)</strong>, die in ihren Kernpunkten für Kläranlagen der Größenklasse 5, d.h. solche Anlagen die für über 100.000 sogenannte Einwohner*innengleichwerte (EW) ausgelegt sind, eine Pflicht zum Recycling von Phosphor ab 2029 vorsieht. Die AGL betreibt eine solche große Anlage ausgelegt für bis zu 325.000 EW. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phosphor</strong> ist ein essenzieller und nicht erneuerbarer Pflanzennährstoff. Gewonnen wird Dünger hauptsächlich aus Phosphatgesteinen aus Minen in Marokko, China und den USA deren Abbau mit hohen Umweltbelastungen stattfindet und die politische Abhängigkeit der Versorgung ist ein strategischer Nachteil, da Deutschland keine eigenen Lagerstätten hat, d.h. die Landwirtschaft ist vollständig importabhängig. <strong>Der Klärschlamm ist somit eine der größten heimischen Phosphorquellen, so dass sich bilanziell rund 50 % des Bedarfs an Phosphor in der Landwirtschaft aus Klärschlämmen, bzw. dem dort enthaltenen Phosphor, decken ließe. &nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem dürfen Klärschlämme aus größeren Anlagen nicht mehr in der Landwirtschaft Verwendung finden, wenn er nicht zumindest technisch so behandelt wurde das Schadstoffe bis zu einem gewissen Grad auch entfernt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute wird und darf Klärschlamm als Dünger verwendet werden, da er reich an Stickstoff, Kalium und besonders Phosphor ist, sofern er zulässige Grenzwertkonzentrationen an Schadstoffen nicht überschreitet. <strong>Wissenschaftliche Erkenntnisse und Analysen haben aber auch gezeigt, dass sich Schadstoffe im Boden anreichern könnten </strong>die dann wiederum über Pflanzen in die Nahrungskette gelangen könnten. <strong>Daher hat der Gesetzgeber 2017 entsprechend entschieden, dass die Klärschlammausbringung aus größeren Anlagen in der Landwirtschaft einzustellen ist.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„In Lüneburg haben wir keine Großindustrie als Einleitende in unsere Schmutzwasserkanalisation, so dass die Risiken von umweltgefährdenden Einleitungen schon immer als ehr gering einzustufen sind. Die genehmigten Einleitungen aus Industrie- und Gewerbe werden auch entsprechend von den Wasserbehörden in unserem Einzugsgebiet überwacht. Im Rahmen der analytisch eng durch die Überwachungsbehörden und auch in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer und unseren Vertragspartner*innen, den Landwirt*innen wird stets sehr sorgfältig die Ausbringung der Klärschlämme geplant und nach strengen gesetzlichen Vorgaben auch überwacht. Mit den Erfordernissen zur Einstellung der Verwendung der Klärschlämme in der Landwirtschaft endet eine stetige regionale Wertschöpfungskette, in der die Nährstoffe regional in die Böden zurückgeführt wurden und in der Landwirtschaft verlässliche Einnahmen generiert werden konnten. Neue wissenschaftliche Erkenntnissen in Hinblick auf die Entwicklung der Schadstoffbelastungen, unter anderem auch Medikamentenrückstände, Hormone, Mikroplastik und synthetischer Polymere usw. haben nun einmal in der Entscheidung des Gesetzgebers Berücksichtigung gefunden“, so Lars Strehse Geschäftsführer der AGL.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Ansatz der 2017 bereits novellierten Klärschlammverordnung ist es somit die Schadstoffe vom Klärschlamm abzutrennen und Phosphor nutzbar in einem sauberen Kreislauf wieder bereit zu stellen</strong>, so dass er z.B. auch als Dünger oder chemischer Rohstoff Wiederverwendung finden kann und das eben ohne riskante Ausbringung des Klärschlammes auf die Böden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bereits seit 2017 beschäftigt sich die AGL mit dem Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Verwertung der Klärschlämme und hat dazu schon frühzeitig entsprechende Vorbereitungen getroffen und Recherchen betrieben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fazit der ersten Konzeptplanungen, zur langfristigen und verlässlichen Entsorgung der Stoffe im öffentlichen Interesse war, dass die Klärschlämme der thermischen Entsorgung in einer Monoverbrennungsanlage für diese Schlämme entsorgt werden müssen und eine Rückgewinnung des Phosphors aus der Verbrennungsasche erfolgen soll. <strong>Frühzeitig erkannt und bewertet war, dass der Neubau einer eigenen Monoverbrennungsanlage in Lüneburg wirtschaftlich nicht darstellbar und sinnvoll ist,</strong> da die zum wirtschaftlichen Betrieb einer solchen Anlage benötigen Jahresmengen in Nordost-Niedersachsen nicht zu generieren sind. Entschieden wurde bereits das der <strong>Neubau eines größeren Klärschlammzwischenlagers</strong> auf dem Kläranlagenbetrieb notwendig ist, um eine Produktionsmenge von bis rund 2.000 t, die innerhalb von 2 Monaten anfallen, zwischenlagern zu können. Die Bauarbeiten zu einem neuen Klärschlammlager, mit Lagerhalle und Abfertigungssilo für die zukünftige LKW-Verladung der Schlämme sind bereits gestartet. Die Anlagen sollen 2026 in Betrieb gehen. Die AGL investiert dazu rund netto 5 Mio. €. &nbsp;Zudem war frühzeitig die Entscheidung getroffen das eine <strong>Zero-Emission-Transportlogistik</strong> aufgebaut werden soll, so dass die Klärschlämme idealerweise per Bahn, Binnenschiff oder mit emissionsarmen oder emissionsfreien LKW-Transporten aus Lüneburg abtransportiert werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Hafen Lüneburg GmbH, als Betreiberin des Binnenhafens am Elbeseitenkanal, als auch der Lüneburger Industriebahnen (Hafenbahn, Goseburgbahn und Gewerbebahn Melbeck- Embsen) steht der ideale Partner zur Organisation einer Zero-Emission-Transportlogistik in Lüneburg zur Verfügung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lars Strehse, zuständig als Geschäftsführer für die AGL als auch für die Hafen Lüneburg GmbH, hat in 2024, vor allem auch über das Engagement in der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) jetzt die <strong>idealen Partner in Niedersachsen </strong>zur Zusammenarbeit in der zukünftigen Entsorgung der Lüneburger Klärschlämme gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung der Kommunalen Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH (KNRN) vom 21.11.2025 ist die AGL Mitgesellschafterin der KNRN geworden. Die AGL hält 7,14 % der Gesellschaftsanteile.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die KNRN ist ein interkommunaler Verbund von ausschließlich im öffentlichen Eigentum befindlichen Abwasserbetrieben und Kommunen in Niederachsen der grundsätzlich keine kommerziellen Geschäftszwecke verfolgt</strong> und der mit einer eigenständig geplanten und finanzierten <strong>Mono-Klärschlammverbrennungsanlage</strong>, im trimodal (LKW, Bahn und Binnenschiff) erschlossene Binnenhafen <strong>Hildesheim</strong> und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kläranlage der Stadtentwässerung Hildesheim, auch den Bau- und Betrieb der Anlage übernimmt. Zudem wird eine Anlage zur <strong>Klärschlammtrocknung</strong> in <strong>Hameln</strong> etabliert. Die KNRN ist als Gesellschaft bereits seit 2019 gegründet und zählt derzeit 23 Gesellschafter:innen</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Gesellschafter:innen der KNRN sind: Abwasserbetrieb Weserbergland AöR; Stadt Celle; Stadt Göttingen; Stadt Langenhagen; Stadt Peine; Abwasserentsorgung Salzgitter GmbH, Stadt Barsinghausen; Stadtentwässerung Hildesheim AöR; Abwasserverband Matheide; Kreisverband für Wasserwirtschaft; Stadtwerke Holzminden AöR; Stadt Clausthal-Zellerfeld; Abwasserverband Gehle-Holpe; Bad Pyrmont Entsorgung AöR; Gemeinde Lengende, Stadt Sarstedt; Stadt Wunstorf, Stadt Springe, Stadtwerke Sehnde GmbH; Gemeinde Wedemark; Stadt Einbeck, die KNRN selber und die AGL GmbH&#8220;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mono-Klärschlammanlage im Hafen Hildesheim ist ausgelegt und genehmigt für die Verbrennung von jährlich rund 140.000 t an Originalsubstanz und wird zudem Nahwärme in das Wärmenetz der Stadt Hildesheim einspeisen. </strong>Ein überwiegender Teil der Bau- und Lieferleistungen für den Neubau der Anlagen, in Hildesheim und Hameln, mit einem <strong>Investitionsvolumen von rund netto 116 Mio. €</strong> ist bereits beauftragt. Der Hauptauftrag für die Anlagentechnik der Mono-Verbrennungsanlage ist im Juli 2025 und die Bauleistungen im September 2025 vergeben worden. Der &#8222;Erste Spatenstich&#8220; zum Neubau der Anlage erfolgte am 24.09.2025. <strong>Die Anlage soll dann spätestens im Dezember 2027 in den Betrieb gehen.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns darüber das wir jetzt in der kommunalen Familie der Abwasserbetriebe und Kommunen in Niedersachsen ein sinnvolle, im öffentlichen Interesse langfristige und verlässliche Lösung zur Klärschlammentsorgung, mit unser Beteiligung an der KNRN, gefunden haben. Wir haben damit für unseren Betrieb die notwendige langfristige Entsorgungssicherheit geschaffen. Mit unser Beteiligung an der  KNRN gehören wir zur Gruppe der größeren Gesellschafter*innen. Somit können wir, wie auch heute praktiziert den gesamten Prozess der Klärschlammverwendung auch weiterhin aktiv und verantwortlich mit begleiten. Interessant an der Zusammenarbeit ist zudem das die Transportaufwendungen aller Gesellschafter solidarisch getragen werden. Zielsetzung ist es eine nachhaltige, effektive Transportlogistik im Verbund der Gesellschafter*innen zu realisieren. Präferiert wird dazu die Nutzung der Bahn als Verkehrsträger oder das Binnenschiff. Verbrennungsasche der Anlage in Hildesheim soll zudem ebenso möglichst per Binnenschiff oder Bahn zur weiteren Aufbereitung abtransportiert werden. Entsprechende Recherchen und Vorabstimmungen z.B. zur Bahnnutzung sind bereits aufgenommen. Über das technische Verfahren zum Phosphor-Recycling und der Zusammenarbeit mit möglichen Industriepartnern ist in der KNRN noch nicht endgültig entschieden. In der konkreten Diskussion dazu ist wiederum eine landesweite oder sogar länderübergreifende Zusammenarbeit“, so Lars Strehse Geschäftsführer der AGL. &nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="413" height="122" src="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Logo_KNRN.jpg" alt="" class="wp-image-1628" srcset="https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Logo_KNRN.jpg 413w, https://agl-lueneburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Logo_KNRN-300x89.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 413px) 100vw, 413px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.knrn.de/" data-type="link" data-id="https://www.knrn.de/">hier gelangst Du zur Kommunalen Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energie- und Umweltmanagement</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/energie-und-umweltmanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 13:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerinformationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://agl-lueneburg.de/?p=1500</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Zertifizierung des Enerergie- und Umweltmanagementsystems, der regelmäßigen Veröffentlichtung des Umweltberichtes, als auch der Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichtes, gemäß den Vorgaben des Deutschen-Nachhaltigkeits-Kodex werden somit alle gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf eine korrekte und transparente Veröffentlichung unser Umwelt- und Energiebilanz, sowie unserer Zielsetzungen zur Optimierung unserer Prozesse erfüllt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Auflagen die sich aus dem, am 14.11.2023 in Kraft getretenen, <strong>Energieeffizienz-Gesetz (EnEfG)</strong> ergeben sind erfüllt. So war die AGL gemäß § 8, Absatz 1 vom EnEfG verpflichtet ein betriebliches Energie- oder Umweltmanagementsystem zu implementieren. Betroffene Unternehmen mussten ihrer Pflicht innerhalb von 20 Monaten nach Inkrafttreten des EnEfGs nachkommen. Diese Frist endete nach § 8, Absatz 2 des EnEfG dementsprechend am 18.07.2025. Vor diesem Hintergrund hat die AGL ein systematisches Energiemanagement aufgebaut, welches sich an den Vorgaben der <strong>DIN EN ISO 50001</strong> orientiert. In diesem Zuge werden sämtliche Energieverbräuche systematisch erfasst, Energieeffizienzpotentiale identifiziert und Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung verabschiedet und jährlich kontrolliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Audit durch eine unabhängige Prüfungsstelle zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 hat im Juni 2025 stattgefunden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Energiepolitik der AGL</strong> zielt darauf ab, eine nachhaltige, sichere und wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung zu gewährleisten. Dafür hat  sich die AGL verpflichtet das Energiemanagementsystem aufzubauen, umzusetzen und aufrechtzuerhalten, um so mithilfe der Ziele und Energieziele eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz zu erreichen. Die Energieziele und Aktionspläne orientieren sich an den Ergebnissen der energetischen Bewertung. Die AGL hat sich dazu verpflichtet im Sinne des Energiemanagementsystems Informationen und erforderliche Ressourcen zum Erreichen der Ziele und Energieziele bereitzustellen. Geltende rechtliche Anforderungen, im Zusammenhang mit Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch werden eingehalten. Bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen sowie den auslegungsbezogenen<br>Tätigkeiten wird Wert auf das Kriterium der Energieeffizienz gelegt. Es wird eine ständige Verbesserung der energiebezogenen Leistung angestrebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der <strong>Zertifizierung des Enerergie- und Umweltmanagementsystems</strong>, der <strong>regelmäßigen Veröffentlichung</strong> des <strong>Umweltberichtes</strong>, als auch der Veröffentlichung eines <strong>Nachhaltigkeitsberichtes</strong>, gemäß den Vorgaben des Deutschen-Nachhaltigkeits-Kodex, werden somit alle gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf eine <strong>korrekte und transparente Veröffentlichung unser Umwelt- und Energiebilanz</strong>, sowie unserer <strong>Zielsetzungen zur Optimierung unserer Prozesse</strong> erfüllt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Auch wenn die Bundesregierung aktuell eine Reform des Energieeffizienzgesetztes mit dem Ziel plant das Gesetz stärker an EU-Vorgaben auszurichten und gleichzeitig bürokratische Belastungen zu verringern, in dem der Schwellenwert von derzeit 7,5 GWh auf EU-Niveau mit ca. 23,6 GWh erhöht werden soll, so wird zukünftig höchstwahrscheinlich ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 verpflichtend und auch die KARL sieht für uns ab 2028 eine entsprechende Verpflichtung vor. Mit der jetzt erstmals erfolgten Zertifizierung unseres Energiemanagements ist eine hervorragende Basis für unsere Planungen geschaffen, auch wenn die Verpflichtung zur Führung eines Energiemanagementsystems für uns zukünftig doch entfallen sollte bleibt die inhaltliche Arbeit unseres Energiemanagements unverändert.&#8220; Lars Strehse, Geschäftsführer der AGL GmbH</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>zur Bedeutung der Kanalisation &#038; Abwasserreinigung</title>
		<link>https://agl-lueneburg.de/zur-bedeutung-der-kanalisation-abwasserreinigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 11:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://agl-lueneburg.de/?p=1526</guid>

					<description><![CDATA[Der ordentliche Betrieb einer modernen Kanalisation und die Abwasserreinigung sind  das Fundament der öffentlichen Gesundheit. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der ordentliche Betrieb einer modernen <strong>Kanalisation</strong> und die <strong>Abwasserreinigung</strong> sind weit mehr als nur ein technischer Prozess. <strong>Sie sind eine der wirksamsten präventiven Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt</strong>. Sie retten Leben, schützen die Natur und erhalten die Lebensgrundlagen von Flora und Fauna.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Weltgesundheitsorganisation</strong> (WHO) zeigt: Alleine rund 1,4 Millionen Todesfälle pro Jahr weltweit, resultierend nur aus der Tatsache das kein sauberes Wasser zum Händewaschen verfügbar war und offensichtlich mit Keimen und Bakterien belastetes Wasser verwendet wurde, hätten verhindert werden können, wenn <strong>alle Menschen Zugang zu sicherem Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene hätten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.who.int/data/gho/data/themes/topics/water-sanitation-and-hygiene-burden-of-disease">Hier findest Du detaillierte Informationen der WHO zu dem Thema</a></p>



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		<title>&#8222;Könner*innen&#8220; in den kommunalen Unternehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 14:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommunale Unternehmen sind echte Könner – in den Bereichen Abfall- und Energiewirtschaft, Wasser/Abwasser und Telekommunikation. Dabei stehen Gemeinschaft und Gemeinwohl im Vordergrund, denn das alles gehört zum Auftrag der Daseinsvorsorge und auch die AGL erbringt einige wichtige kommunale Dienstleistungen von öffentlichem Interesse. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommunale Unternehmen sind echte Könner</strong> – in den Bereichen <strong>Abfall- und Energiewirtschaft, Wasser/Abwasser und Telekommunikation</strong>. Dabei stehen Gemeinschaft und Gemeinwohl im Vordergrund, denn das alles gehört zum <strong>Auftrag der Daseinsvorsorge</strong> und auch die AGL erbringt einige wichtige kommunale Dienstleistungen von öffentlichem Interesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dafür gezielt positive Wahrnehmung zu schaffen, hat der <strong>VKU (Verband kommunaler Unternehmen e.V.)</strong> die Arbeitgeber-Initiative <strong>KOMMUNAL KANN </strong>ins Leben gerufen. Gemeinsam treten die über 1.500 Mitgliedsunternehmen unter diesem starken Dachmotto auf, machen so die Leistung öffentlich sichtbar und zeigen, wie attraktiv kommunale Unternehmen als Arbeitgeber sind. Im Mittelpunkt der Initiative stehen die „Alleskönner&#8220;, deren Mitarbeitenden aus den VKU-Mitgliedsunternehmen, die stellvertretend für die Sparten ihre Aufgabengebiete vorstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-small-font-size"><a href="https://www.youtube.com/@kommunal-kann" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/@kommunal-kann">Hier kommst Du zum YOUTUBE Channel &#8222;KOMMUNAL KANN&#8220;</a></h3>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://kommunal-kann.de/" data-type="link" data-id="https://kommunal-kann.de/">Hier kommst Du zur website &#8222;KOMMUNAL KANN&#8220;</a></p>



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		<title>Rattenproblem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[l.strehse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 18:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Ratten in Städten sind ein globales Problem und auch in Lüneburg ist die Rattenpopulation in den letzten Jahren merklich angewachsen. In einigen Städten, Metropolen nimmt die Rattenpopulation stetig zu und in anderen urbanen Räumen nimmt die Population wiederum ab oder bleibt konstant, weil dort Maßnahmen ergriffen wurden. Was können wir gegen die zunehmende Population in Anbetracht von Klimawandel, wachsender Städte und eingeschränkter Nutzung von Rattengift unternehmen ? Wir müssen die Stadt weniger attraktiv für Ratten machen !]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ratten in Städten sind ein globales Problem</strong> <strong>und auch in Lüneburg ist die Rattenpopulation in den letzten Jahren merklich angewachsen</strong>. In einigen Städten, Metropolen nimmt die Rattenpopulation stetig zu und in anderen urbanen Räumen nimmt die Population wiederum ab oder bleibt konstant, da dort Maßnahmen ergriffen wurden. Was können wir gegen die zunehmende Population in Anbetracht von Klimawandel, wachsender Städte und eingeschränkter Nutzung von Rattengift unternehmen ? <strong>Wir müssen die Stadt weniger attraktiv für Ratten machen !</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter unseren Füßen, unter Straßen, Gehwegen und Plätzen liegt das rund 606 km lange, seit 1854 stetig gewachsene, Kanalnetz der Stadt mit seinen Schachtanlagen, Ein- und Ausläufen und tausenden von Hausanschlüssen. <strong>Die weit verzweigten Kanäle, Katakomben und Leitungen sind die idealen Heimstätten und ein gut nutzbares Tunnelsystem für die unbeliebten Nagetiere &#8211; die &#8222;Rattenautobahn&#8220;. </strong>Die Fachleute der AGL, die sich auch mit der Rattenbekämpfung in der Kanalisation beschäftigen, haben somit einen guten gesamthaften Überblick über die Entwicklung der Population im Stadtgebiet Lüneburgs, auch wenn selbstverständlich Ratten auf privaten Grundstücken und in Hochbauten, Kellern, Hinterhöfen, Grünflächen usw. ihre Nester bauen und somit nicht ausschließlich in der Kanalisation beheimatet sind. &#8222;Anhand unserer Auswertungen zu den uns vorliegenden Rattenmeldungen können wir davon ausgehen, dass die Population in der zurückliegenden Dekade 2014-2024 um rund 60 %, im Vergleich zur Dekade 2003-2013, angewachsen ist. Es gibt offensichtlich auch in Lüneburg derzeit einen generellen Wachstumstrend, den wir weiterhin kritisch verfolgen müssen, auch wenn unsererseits die Bekämpfungsmaßnahmen in der Kanalisation bereits seit einigen Jahren intensiviert wurden. &nbsp;Seit 2022 sind bei uns, d.h. im Kanalsystem, Köderboxen im Einsatz bei denen wir die Anzahl der Besuche durch Ratten feststellen können. Dabei bestätigt sich unser Verdacht das nach erfolgreicher Bekämpfung der Ratten in einem Revier benachbarte Gruppen an Ratten, die dann freien Reviere offensichtlich übernehmen. Also das Problem der anwachsenden Rattenpopulation ist auch bei uns existent&#8220;, so Lars Strehse Geschäftsführer der AGL GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ratten sind bekannt dafür verschiedene gefährliche Krankheiten zu übertragen, die eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen. Sie gelten als potentielle Überträger von Krankheiten, wie Leptospirose, Hantavirus, Salomonellse und die Pest.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Da gesundheitliche Gefahren von der Rattenpopulation für uns alle ausgehen, wollen wir auf die Problematik aufmerksam machen. Die Stadt muss weniger attraktiv für Ratten werden&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL GmbH Lars Strehse.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ursächlich für das Anwachsen der Population in den Städten dürfte auch der Klimawandel sein, da mildere Winter das saisonale Fenster der oberirdischen Nahrungssuche verlängern könnte und sich somit die Fortpflanzungszeit der Ratten ebenso verlängert. Die zunehmende Urbanisierung und steigende Einwohner:innenzahlen fördern diese Entwicklung zusätzlich, wie eine jetzt veröffentlichte Studie, eines internationalen Forschungsteams, auf Basis der Auswertungen von Rattenmeldungen aus 16 Großstädten, darunter New York, Amsterdam und Tokio ergeben hat. [Quelle: Umweltbundesamt / Februar 2025].</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was können wir alle zur Eindämmung der Rattenpopulation beitragen ?</strong> </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir müssen vor allem  das Nahrungsangebot für Ratten deutlich reduzieren . So gehören z.B. Essensreste keinesfalls in die Toilette. Mülltonnen und vor allem Biotonnen müssen richtig gesichert sein, da ansonsten die intelligenten Tierchen sogar den Deckel der Tonne anheben können. Auch Kompostbehälter müssen entsprechend rattensicher sein und ungesicherte Komposthaufen sind in der Stadt ungeeignet. Müllsammelstellen, auch in privaten Hausanlagen auf Hinterhöfen usw. sind unbedingt sauber zu halten. Das Müllaufkommen in den öffentlich aufgestellten Mülleimern, aber auch wilde Müllablagerungen und Littering im gesamten Stadtgebiet, eben auch mit Lebensmittel- und Gastroverpackungen, hat sich im letzten Jahrzehnt auf rund 200 t pro Jahr verdoppelt. Der Tisch für die Ratten ist also reichlich gedeckt.&#8220;, so der Geschäftsführer der AGL GmbH Lars Strehse.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Unter <strong>Littering</strong> versteht man die Vermüllung des öffentlichen Raumes durch das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Müll insbesondere auf Straßen, Plätzen, in Parkanlagen und in der offenen Landschaft. <strong>Das ist auch in Lüneburg inzwischen ein nicht übersehbares Problem. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Also achte darauf<strong> &#8222;No Food, No Rats&#8220;.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem darf unachtsam gesammelter Sperrmüll keinen Unterschlupf für Ratten bieten, bodennahe Hohlräume an und in Gebäuden, Rohrdurchführungen in Kellerräumen müssen geschlossen sein. Zudem solltest Du bitte keinesfalls Wildtierfütterungen vornehmen und bei der Fütterung von Vögeln darauf achten, dass das Futter sicher vor Ratten ist. Keinesfalls darf man Vogelfutter einfach verstreuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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